Projekt Dorfzentrum Wydi

Aus Berner Oberländer Zeitung vom 24.3.2016

Hotelprojekt sendet neue Signale

BeatenbergFast zwei Jahre nach der Vorstellung des Projekts «Jungfraublick» melden sich die Promotoren wieder zu Wort. Ein Investor soll in Aussicht sein.

Das überarbeitete Model des Projekts «all in one Beatenberg»: Bei der Gesamtansicht von Südwesten sind insbesondere zu sehen das Parkhotel, die Meerwasser-Therme, die Arena mit der neuen Dorfwiese über dem Parkhaus West und die Einkaufsmeile.

Das überarbeitete Model des Projekts «all in one Beatenberg»: Bei der Gesamtansicht von Südwesten sind insbesondere zu sehen das Parkhotel, die Meerwasser-Therme, die Arena mit der neuen Dorfwiese über dem Parkhaus West und die Einkaufsmeile. Bild: zvg

Nach Einsicht in die Vertragsunterlagen nahm der Unternehmer jedoch Abstand von seinem Vorhaben, da die Konditionen auf die ursprünglichen Vertragspartner der Gemeinde und deren Projektidee zugeschnitten seien, wie es heisst.

«Abwartend zuversichtlich»

Und nun? Wars das mit der Vision von einem neuen Dorfzentrum in Beatenberg, von einer Wellnesszone und einem renovierten Hallenbad, von einem erneuerten Kongresssaal und etlichen wiedererlangten Hotelzimmern?

Im Dorf wächst die Zahl derjenigen, die meinen, die Antwort auf diese Frage sicher beantworten zu können. Und auch Gemeindepräsident Christian Grossniklaus gibt sich vorsichtig: «Am Anfang war ich optimistisch zuversichtlich», sagt er. Heute sei er «abwartend zuversichtlich».

Anders fällt die Bewertung naturgemäss bei Günter Müller aus. Müller ist Koordinator des Projekts «Jungfraublick», wie der ursprüngliche Name war, und dadurch so etwas wie der Sprecher der Promotorengruppe, die das Projekt im Juli 2014 vorgestellt hat.

Heute, im März 2016, heisst das Projekt «All in one Beatenberg», aber am Grundgerüst hat sich nichts geändert (siehe Kasten). Und so auch am Glauben der Promotoren an ihre Idee. «Eine Garantie gibt es nie, aber wir glauben daran», sagt Müller.

Und um die Entschlossenheit und Zuversicht der fünfköpfigen Promotorengruppe zu unterstreichen, fügt er hinzu: «Was wir angefangen haben, machen wir auch fertig.» Die ablaufende Baubewilligung sei kein Problem, da man ohnehin anders plane als beim Vorgängerprojekt.

Dass die Gruppe einen solch langen Atem demonstriert, hat ganz profane Gründe. Müller: «Wir haben als Eigenleistung bereits circa zwei Millionen Franken in das Projekt gesteckt.» Dementsprechend gross sei deswegen das Interesse, dass dieses Geld auch wieder reinkomme.

Kreditverträge ausgehandelt

Diesem Ziel sind die Ideengeber nach eigenen Angaben mittlerweile deutlich näher gekommen. Müller spricht von fortgeschrittenen Gesprächen mit einer Investorengruppe aus dem Ausland. Die ausgehandelten Kreditverträge lägen vor. Näher will er darauf jedoch nicht eingehen, solange nichts unterschrieben sei, und lässt auch die Identität der potenziellen Geldgeber offen. Nur so viel: Diese hegten die Absicht, das gesamte Projekt zu realisieren und zu finanzieren.

Das sei nicht mit jedem Investor machbar, weshalb sich die Suche nach dem richtigen Finanzpartner auch so lange hinziehe. Schliesslich geht es um ein auch finanziell anspruchsvolles Projekt. Laut Müller betragen die Anlagekosten inklusive Baukreditzinsen, Inventar, Werbung und Eröffnungskosten 167 Millionen Franken und damit 40 Millionen mehr als ursprünglich vorgesehen.

Von der Idee, den Bau von Hotel und Bad durch den vorhergehenden Verkauf der geplanten Residenzen querzufinanzieren, sei man inzwischen wieder abgerückt. Auch wenn es einfacher gewesen wäre, Investoren für ein Wohnungsbauprojekt zu rekrutieren. Laut Müller seien andere Projekte in der Schweiz kaum zu finanzieren, da inländische Geldgeber auf den Wohnungsbau ­fixiert seien.

75 bis 80 Prozent Auslastung

Dass seit der ersten Projektidee mittlerweile zweieinhalb Jahre vergangen sind, liegt aber auch daran, dass die Promotoren ihr Projekt mehrmals überarbeitet und neuen Erkenntnissen angepasst haben.

«Die Dimension und die Vielschichtigkeit des Vorhabens haben uns überrascht», gibt Günter Müller zu. So habe die Planung sehr viel mehr Zeit erfordert als gedacht. Aber: «Eine seriöse Machbarkeitsgrundlage mit allen Planungen, Kalkulationen und Marktabklärungen war uns sehr wichtig.» Nun lägen alle Berechnungen vor.

Müller: «Uns genügt eine Auslastung von 55 Prozent dafür, die Gewinnschwelle zu erreichen. Allerdings sind wir überzeugt, in vier Jahren ab Eröffnung eine Auslastung von 75 bis 80 Prozent zu erreichen.»

Möglich sei dies durch den avisierten Ganzjahresbetrieb. Als Indiz dafür ziehen sie auch den Umstand heran, dass bereits Betreiber für den Hotelbetrieb einerseits und das Gesundheitszentrum andererseits gefunden worden seien. Dabei soll es sich um Unternehmen mit Erfahrung auf dem jeweiligen Gebiet, allerdings nicht um grosse Ketten handeln.

Als Signal des Aufbruchs sollen zudem die etwa 20 Grundeigentümer, deren Grundstücke von einer Realisierung des Projekts «All in one Beatenberg» betroffen wären, in den nächsten Tagen Post von den Promotoren erhalten. Es gehe um eine Vereinbarung, um planerische Abklärungen für das ganze Gebiet treffen zu können. (Berner Zeitung)

(Erstellt: 24.03.2016, 07:53 Uhr)

Claudius Jezella, Redaktor Berner Oberländer, zum Projekt «Jungfraublick»
claudius.jezella@bom.ch(Bild: Bruno Petroni)

Kommentar

Geld allein wird hier nicht genügen

Ein Betreiber für das Gesundheitszentrum steht in den Startlöchern, für den Hotelbetrieb ebenfalls, und nun soll auch ein Investor an der Angel hängen, der bereit ist, exorbitante 167 Millionen Franken in das Projekt «all in one Beatenberg» zu stecken. Na, dann kann doch eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Das ist eine Fehleinschätzung.

Denn die Finanzen sind nicht die einzige Hürde, die die Promotoren zu bewältigen haben. Eine grosse Aufgabe ist zudem, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen. Und die steht noch aus. Wenn selbst Gemeindepräsident Christian Grossniklaus mit Blick auf künftige Vertragsabschlüsse sagt, man sei vorsichtig geworden. Dann gilt das auch und vielleicht noch mehr für die Beatenberger Bevölkerung. Das holländische Investorentrio, das sein Projekt Jungfraublick nie bis zum ersten Spatenstich gebracht hat, ist der Gemeinde bis heute 60’000 Franken schuldig – und viele unerfüllte Hoffnungen. Und das ist längst nicht das einzige Zukunftsprojekt im Berner Oberland, das sich am Ende als Luftschloss entpuppte. In Adelboden warten sie immer noch auf ihr Alpenbad. Und auch in Oberried verschiebt sich der Baustart für das Resort Brienzersee allen Ankündigungen zum Trotz immer wieder.

Um also Kredit bei der Bevölkerung zu erhalten, müssen die Promotoren erst wieder bei der Vertrauensbank einzahlen. Die beste vertrauensbildende Massnahme nach der viel zu langen Funkstille wäre es, die Bürger bei der Planung nun mit ins Boot zu nehmen und beispielsweise mitzuhelfen, einen fehlenden Supermarkt ins Dorf zu bringen, wie es Gemeindepräsident Christian Grossniklaus kürzlich angeregt hat. Denn ohne das Wohlwollen der Bevölkerung wird das Projekt trotz Millioneninvestitionen kaum zur Erfolgsgeschichte.

Das Projekt «all in one» und seine Vorgeschichte

Mit Meerwasser und Shoppingmeile

Ein Gesundheitszentrum auf 4000 Quadratmetern, zwei Meerwasser-Thermalbäder, eine erneuerte Kongress- und Konzerthalle, sechs Restaurants, 500 Parkplätze sowie eine Shoppingmeile mit neu gestaltetem Dorfplatz und alles in einem Ganzjahresbetrieb – das sieht das Projekt «All in one Beatenberg» vor, in dessen Zentrum die Wiederbelebung der Hotels Jungfrau (mit 60 Suiten), Beauregard (22 Zimmer) und des Grandhotels Park (63 Suiten plus 110 Residenzwohnungen mit Hotelservice) steht. Die Promotorengruppe ist davon überzeugt, dass das Projekt nur in dieser Dimension und Vielfalt des Angebots funktioniert. Kosten: 167 Millionen Franken, Bauzeit: drei bis vier Jahre. Das Vorhaben knüpft in Teilen an das Projekt «Jungfraublick» an, das neben Hallenbad, Dorfplatz und Mehrzweckhalle ein Aparthotel vorsah. Allerdings kam es trotz Baubewilligung nie zu einer Realisierung. Die Hotels Jungfraublick und Beauregard sind zurzeit im Besitz der Raiffeisenbank Ringgenberg.

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1. Meinung auf meinen Leser -Kommentar vom 31.10.2014

eine Mail direkt an mich- nicht über die Presse.

Guten Abend Herr Pociot

Ihre Verdienste mit dem „Grüezi Beatenberg“ weiss ich zu schätzen. Auch wenn das „Grüezi“ kein Beatenberger-Ausdruck ist.

Wie Sie uns (die Behörde) aber in Ihrem Leserkommentar darstellen finde ich daneben, beleidigend und er zeugt auch von wenig Sachkenntnis. Belehrungen und Hinterfragungen könnten Sie am runden Tisch in einem gemeinsamen Gespräch anbringen und kriegten dann gleich eine Antwort. Vielleicht würden dann sogar die Belehrungen ausbleiben, wenn Sie zuerst fragen würden?

Zu den einzelnen Punkten:

-unsere Infrastruktur ist auf diese Anzahl Hotelbetten ausgerichtet. Als ich Präsident der Kurvereins war, 1986 – 1990, verfügte unser Ort über 1‘000 Hotelbetten. Von diesen sind bis heute noch ca. 600 übrig   geblieben, eine Wiederaufstockung wäre also wünschenswert.

-die Bank geht mit der Liegenschaft nicht in die Versteigerung sondern das Konkursamt, weil die Bank und andere Gläubiger Forderungen  gestellt haben. Ich meinte, gem. Ihren Aussagen mir gegenüber, dass Sie sich in Banksachen auskennen würden?

-alle Gläubiger  hoffen doch, dass die Forderungen gedeckt werden könnten. Ist das auch eine Bemerkung zu Ihren Bankkenntnissen?

-ich nehme an, dass es Investoren gibt die da einsteigen. Wenn es sie nicht gibt, haben die Promotoren eben umsonst gearbeitet. Wir sind in einer freien Marktwirtschaft und da haben eben Leute die Initiative ergriffen, auf eigenes Risiko.

-anders als bei Euch in Deutschland, haben bei uns immer die Bürger das letzte Wort. Sofern diese hier stimmberechtigt sind. Euer Flughafen in Berlin lässt grüssen.

-in die Planung wurde kein Steuergeld investiert, das liegt in dieser Höhe auch nicht in der Kompetenz der Behörde. Wir wissen aber, dass die Promotoren die Kosten für nahezu ein Jahr Arbeit selber tragen. Genau wie Sie mit Ihrer Wanderbroschüre. Die Promotoren tun das für sich und für den Ort, eben genau so wie Sie. Sie sind also nicht der einzige Wohltäter. Ihre Behauptung ist somit blöd und eben ohne Sachkenntnis.

-wir werden Auslagen haben. Diese beziehen sich aber auf baurechtliche Abklärungen und Bewilligungen die wir von übergeordneten Gesetzen her abklären und bearbeiten müssen. Dieses Recht steht jedem potentiellen Bauherr zu. Falls Sie hier am Ort investieren möchten, könnten auch Sie davon profitieren, auch ohne vorherige Wohnsitznahme. Aber ohne Einmischung in unsere Angelegenheiten.

-es wurden auch von der Vorgängerbehörde (2006 -2010)  keine Planungskosten an die damaligen Interessenten bezahlt.

Halten Sie uns wirklich für so naiv, dass wir uns nicht mit den übergeordneten Behörden absprechen würden? Wir haben an unsere Stimmbürger (nicht an die Auswärtigen) kommuniziert, dass wir mit den Ämtern  AGR und BECO in Kontakt stehen. Das deutsche Kanzleramt informieren wir allerdings (noch) nicht, auch Herr Juncker in Brüssel werden wir nicht beehren.

Ich rate Ihnen an, wenn Sie politisch mitmischen möchten, dann tun Sie das dort wo Sie Ihr Einkommen versteuern.

Freundliche Grüsse

Christian Grossniklaus

Gemeindepräsident

3803 Beatenberg

Tel. 033 841 17 19

mailto:rain@quicknet.ch

 

Wir freuen uns über Ihre Meinung, auch wenn Sie negativ sein sollte. Nur so könne wir uns verbessern. Nach dem Motto: „Wenn Sie zufrieden sind, sagen Sie es allen weiter. Wenn Sie nicht zufrieden sind, sagen Sie es uns.“[contact-form-7 404 "Not Found"]

LESERKOMMENTAR 31. OKTOBER 2014 Jungfrauzeitung

Viele Fragen zum «Projekt Jungfrau»

Zum Artikel «Mit Altersresidenzen Investoren locken»
KURT POCIOTBeatenberg

Ich würde mich riesig darüber freuen, wenn in Beatenberg das «Projekt Jungfrau» im Ansatz Früchte tragen würde. Ich bin durch und durch Beatenberger, obwohl ich nach dem Gesetz Tourist bin. Zum Projekt stellen sich mir allerdings einige Fragen:

  • Ist es üblich, dass eine Planung ohne Investor erfolgt?
  • Stimmt die Dimension der Planung im Verhältnis zum Dorf?
  • Geht eine Bank in die Zwangsversteigerung, obwohl sie vielleicht Geld in die vorhergehende Planung investiert hat?
  • Würde die Bank dann noch eine Zwangsversteigerung lancieren, im Bewusstsein ihre Investitionen nicht realisieren zu können?
  • Gibt es der Schweiz Investoren, die nach einer Planung in ein Projekt einsteigen, ohne selbst initiativ werden zu können?
  • Kann eine Gemeinde eine Planung in diesem Umfang ohne Begleitung der Bürger machen? Kann man eine derartige Planung auf kommunaler Seite begleiten, ohne Gelder zu investieren – ohne die Stimmbürger zu fragen?
  • Stehen die vorhergehenden Planungen, mit Bürgergeld finanziert, im Gegensatz zu den bisherigen Planungen?

Weitere Aufzählungen würden sicherlich die fachlich versierten Bürger vornehmen können. Unbestritten wäre ein derartiges Planungs-Vorhaben eine Bereicherung für die Gemeinde. Sollte bei einem solchen Volumen nicht der Kanton zu Rate gezogen werden? Allgemeinwohl geht auch hier vor. Abschliessend stellt sich eine weitere Frage: Wie hoch waren die finanziellen Auslagen bei der Planung des ersten Projektes (ist bekannt) und mit welcher Rechtfertigung? Viel Glück wünsche ich bei der Realisierung des Vorhabens und kann nur einen freundschaftlichen Rat geben: Bezieht die Fachabteilung der nächst höheren Instanz ein, um eine unangenehme Überraschung zu vermeiden.

BEATENBERG 28. OKTOBER 2014 aus der Jungfrauzeitung vom 28.10.2014

Mit Altersresidenzen Investoren locken

Die Promotoren wollen in Beatenberg mit dem «Projekt Jungfrau» ein neues Dorfzentrum mit Hotels, Bäder und Geschäften bauen. Für eine attraktivere Finanzierung wollen sie jetzt auch 70 Wohnungen erstellen.

Die Seniorenresidenzen befinden sich im Vordergrund am Steilhang.

Die Seniorenresidenzen befinden sich im Vordergrund am Steilhang.Foto: Marco Wölfli

Über 200 Beatenberger kamen im Juli in den Kongress-Saal, um sich die Pläne der Promotorengruppe um Koordinator Günter Müller anzuhören. Die Promotoren wollen Beatenberg unter dem Namen «Projekt Jungfrau» endlich ein Dorfzentrum bescheren und die stillgelegten Hotels Beauregard und Parkhotel sollen zum Leben erweckt werden. Im Sommer präsentierten die Promotoren viele kühne Ideen und Visionen aber nur wenig Konkretes, wie die Pläne umgesetzt und finanziert werden sollen. Jetzt haben Gemeinde und Promotoren erneut zu einer Information geladen, allerdings nur im kleinen Rahmen. Gekommen waren Beherberger, Gemeinderäte und Touristiker.

Um es vorweg zu nehmen: Auch dreieinhalb Monate nach dem Gang an die Öffentlichkeit gibt es keine bahnbrechenden Neuigkeiten. Die Kernelemente des Grossprojekts sind immer noch die Wiedereröffnung der beiden Hotelruinen und der Neubau des bewilligten Hotel Jungfraublick. Dazu kommen ein Gesundheitszentrum für Entschlackung, Regenerierung und Gewichtsabnahme, Sole-Badewelten und weitere Wellnessangebote. Bisher gingen die Promotoren von ungefähr 142 Millionen Franken Investitionsvolumen aus. Diese Summe schreckte potenzielle Investoren wahrscheinlich ab, und die Initianten haben ihr «Projekt Jungfrau» nun ein bisschen angepasst.

Deal mit Kanton

Unterhalb des Parkhotel war bisher nur ein kleiner Neubau vorgesehen. Jetzt wollen die Promotoren anstelle zusätzlicher Hotelzimmer 70 Seniorenresidenzen in den Hang hinein bauen. Die Wohnungen sollen im Stockwerkeigentum verkauft werden und ordentlich Geld einbringen. Gemäss Jürg Krüsi, Architekt und Ökonom, beläuft sich das Investitionsvolumen neu auf rund 137 Millionen Franken. «Mehr als die Hälfte davon können wir mit dem Verkauf der Seniorenresidenzen wieder reinholen», sagt Krüsi. Ganz ohne Hindernisse ist auch dieses Vorhaben nicht. Das Land des Parkhotel befindet sich in einer Hotelzone und kann nicht einfach mit Wohnungen überbaut werden. Zudem darf Beatenberg eigentlich gar kein neues Bauland einzonen. «Wir befinden uns diesbezüglich im Gespräch mit dem Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR)», sagt Beatenbergs Gemeindepräsident Christian Grossniklaus. Er sei aber zuversichtlich, dass man dafür eine Lösung finde. «Möglich ist zum Beispiel, dass wir an einem anderen Ort Bauland ausscheiden.»

Renditeprognosen und Studien

Die Promotoren hoffen, dass das «Projekt Jungfrau» mit den Seniorenresidenzen attraktiver wird für Investoren, da sie weniger Eigenmittel benötigen. Die Promotoren haben laut eigener Aussagen über 20 Machbarkeitsstudien durchgeführt, welche die Rentabilität des «Projekt Jungfrau» untersuchten. Die genauen Zahlen in Bezug auf Umsatz und Rendite lägen aber erst seit wenigen Tagen vor. Damit sollen die Verhandlungen mit möglichen Geldgebern vereinfacht werden. In den bisherigen Gesprächen mit potenziellen Investoren seien sie durchaus auf positives Echo gestossen, so Krüsi. Um welche finanzkräftigen Firmen oder Personen es sich dabei handelt, wollen sie aber noch nicht preisgeben. «Wir standen schon in Kontakt mit Investoren, die bereits Hotels besitzen, aber auch das baunahe Gewerbe bietet natürlich interessante Möglichkeiten.»

Einigung mit Bank

Laut des Zeitplans der Promotoren dauern die Mutmassungen und Spekulationen nicht mehr lange. Sie wollen bis Ende Jahr einen Investoren präsentieren. «Dabei erhalten wir auch Unterstützung der Banken», sagt Krüsi. Die Banken kommen auch ins Spiel, wenn es um die Zukunft des Areals geht, auf dem das Hotel Jungfraublick entstehen soll. Da die Vorgängergesellschaft, die dort ein Hotel realisieren wollte, Konkurs ging, gehört das Land im Moment der Bank und soll Ende November versteigert werden. «Da das Land in der Hotelzone liegt, ist es für Private weniger interessant», so Günter Müller. «Wir streben eine Lösung mit der Bank an. Schliesslich liegt für das Hotel eine Baubewilligung vor.» Dieses Teilprojekt könnte deshalb sofort in Angriff genommen werden. Für die gesamte Umsetzung des «Projekt Jungfrau» rechnen die Promotoren mit sieben Jahren.

 

>Hier können Sie die Präsentation der Initiatoren des Projekts „Wydi“ ersehen. Diese Präsentation ist aus Veröffentlichung der Gemeinde Beatenberg entnommen.

Hier gelangen Sie zu den Fotos der Bau – Modelle

 

Berner Oberländer vom 15. Juli 2014

Eine Traumlandschaft für jeden Touristiker

Das Interesse war gross, als am Freitagabend die Promotoren erklärten, wie sie den Dorfkern für 142 Millionen zur Gesundheits- und Erlebnisoase entwickeln wollen.

Das Modell für ein neues Dorfzentrum von Beatenberg: links unten ein Teil des Parkhotels, in blau der künftige Dorfplatz, in der Bildmitte bestehende Häuser, ergänzt mit einer Kunsthandwerk-Häuserzeile, rechts im Vordergrund das Hotel Beauregard und der künftige Kongresssaal, dahinter die neue Überbauung Jungfraublick und das neue Thermalbad vor dem Beatenberger Hallenbad.

Das Modell für ein neues Dorfzentrum von Beatenberg: links unten ein Teil des Parkhotels, in blau der künftige Dorfplatz, in der Bildmitte bestehende Häuser, ergänzt mit einer Kunsthandwerk-Häuserzeile, rechts im Vordergrund das Hotel Beauregard und der künftige Kongresssaal, dahinter die neue Überbauung Jungfraublick und das neue Thermalbad vor dem Beatenberger Hallenbad.
Bild: zvg

«Wir haben ein Jahr lang am Projekt gearbeitet», sagte Projektkoordinator Günter Müller am Freitagabend im Kongresssaal Beatenberg. Diese Arbeit stiess auf grosses Interesse: Sehr viele Beatenberger waren da, aber auch Gäste aus dem Bödeli.

Zum Promotorenteam gehört neben Müller dessen Geschäftspartnerin Elisabeth Rubin, Immobilienfachmann Jörg Krüsi aus Münchenstein und Cristina und Hans Rudolf Steffen, Architekten und Produkteentwickler aus Burgdorf. Steffen ist in einem Tourismusbetrieb im Saanenland aufgewachsen.

Was die Promotoren vorstellten, klang wunderbar perfekt. Sie brachten ihr Projekt Jungfrau Beatenberg dem Publikum mit Elan und vielen bunten Bildern nahe. Der Dorfkern von Beatenberg soll so umgebaut werden, dass er zu einem Ganzjahreserlebnis für gesundheitsbewusste Feriengäste und Ausflügler wird.

Die Ausgangslage ist bekannt: Beatenberg verliert touristisch immer mehr an Bedeutung. Im Dorfzentrum stehen mit dem Jungfraublick, dem Beauregard und dem Parkhotel drei Hotels leer. Neu war auch nicht, was BWL-Student Michael Isenring in seiner Bachelorarbeit herausgefunden hat und im Kongresssaal erläuterte: Beatenberg muss für eine gute Zukunft trotz allem auf den Tourismus setzen.

Zu dieser These passt das Projekt Jungfrau Beatenberg perfekt: Es beinhaltet die Sanierung Beauregard und Park, einen Neubau Jungfraublick, attraktive Platzgestaltungen, ein Gesundheitszentrum mit Thermalbad, weitere Bäder beim Parkhotel, den Einbezug des Hallenbads, einen neuen Kongresssaal, Altersresidenzen beim Parkhotel, Restaurants, Panoramaweg und eine Schau- und Einkaufsstrasse mit Alpkäserei und Kunsthandwerkern. Kurz: einen Quantensprung in der touristischen Entwicklung.

Mehr als eine Utopie

Was wie eine schöne Utopie klingt, ist nach Aussage der Promotoren durch zahlreiche Studien und Marktanalysen solid für eine Umsetzung in die Realität untermauert: Die Gesamtanlage könnte nach einem gewissen Anlauf mit einer Rendite betrieben werden. Ein wichtiger Faktor ist das Gesundheitszentrum mit Thermalbad und medizinisch gestützter Wellness, in dem sich rund 600 Personen gleichzeitig aufhalten könnten.

Klar ist den Promotoren, dass der Werbeaufwand gross sein wird, um das Gesundheitszentrum mit unvergleichlicher Aussicht und Erlebnismehrwert dank Glasbläsern, Alpkäsern, Chocolatiers, Confiseurs, Uhrmachern und Kunstschreinern bekannt zu machen.

Konkrete Zahlen gabs an der Veranstaltung für die Öffentlichkeit nur spärlich. In der Gesamtanlage sollen 280 bis 290 Arbeitsplätze entstehen. Die Gesamtkosten der Anlage wurden auf 142 Millionen Franken beziffert. 95 Hotelzimmer sind für das Jungfrau-Beauregard, 130 für das Romantikhotel Park geplant.

In sechs Restaurants sollen insgesamt 430 Plätze angeboten werden, die Verkaufsgeschäfte benötigen 1780 Quadratmeter, und es sollen 445 Parkplätze geschaffen werden. Die Umsetzungszeit wird auf 7 bis 10 Jahre geschätzt.

Die Fragen und Meinungsäusserungen aus dem Publikum betrafen die Grösse des Gesamtprojekts, das die Infrastrukturen des Dorfes mit all den Badelandschaften stark belasten könnte. Gemeindepräsident Christian Grossniklaus zeigte sich überzeugt, dass keine Probleme entstehen würden.

In der Gefahrenzone

Bis zur Realisierung sollte auch der Hälteligraben so verbaut werden, dass die rote Gefahrenzone, in dem ein Teil des Gebiets liegt, aufgehoben werden kann. Beatenberg würde, als starke Marke, weiterhin zur Tourismusorganisation Interlaken gehören.

Eher für Heiterkeit sorgte ein Votum für natürliche Schönheit in der schönen Natur: Das Gesundheitszentrum solle ohne Botox und plastische Chirurgie auskommen. Der Beatenberger Hotelier Christoph Ringgenberg und der Unterseener Hotelier Dres Grossniklaus rieten dazu, etwas vom Elan der Promotoren zu übernehmen und nicht bereits jetzt zu bremsen.

Hürden sind – auch das wurde deutlich – ohnehin noch viele zu nehmen. Im Bereich Jungfraublick gibt es vom gescheiterten Resortprojekt noch eine Baubewilligung; inwieweit sie angepasst werden müsste, ist noch offen, ebenso wie die baulichen Grundlagen im Bereich Parkhotel oder Details wie die gewünschte Pflästerung der Kantonsstrasse im Dorfzentrum.

Klar wurde, dass die Promotoren nicht die Investoren, also die Geldgeber, sind. «Die Facts sind vorhanden. Jemand muss das Ganze jetzt realisieren», sagte Krüsi. Grossniklaus versprach, sein politisches Netzwerk einzusetzen.

 

Jungfrauzeitung vom 13. Juli 2014

BEATENBERG  13. JULI 2014

Ein Dorf und seine Verheissung

Unter dem Namen «Projekt Jungfrau» sollen in Beatenberg für 142 Millionen Franken Bäder, Hotels und ein komplett neues Dorfzentrum entstehen. Die Initianten verbreiten Aufbruchstimmung und suchen nach Investoren.

Die roten Gebäude sind alle Bestandteil des «Projekts Jungfrau».

Die roten Gebäude sind alle Bestandteil des «Projekts Jungfrau».Grafik: 

Beatenberg ist ein gebranntes Kind. Bis vor einem Jahr glaubte die Gemeinde fest daran, dass das Projekt Jungfraublick realisiert werden kann. Geplant war ein Aparthotel mit 37 Suiten, die sich um einen zentralen Dorfplatz gruppieren. Zudem hätte die Gemeinde das Wydi-Grundstück mit Mehrzweckgebäude, Hallenbad und Kongresssaal im Baurecht an die holländischen Investoren abgegeben. Insgesamt wären 25 Millionen Franken in die touristische Aufwertung Beatenbergs investiert worden. Doch Ende August 2013 platzte der Traum definitiv. Die AGV Invest AG wurde «mangels Aktiven» aufgelöst. Die Gemeinde verlor 57’000 Franken und die verheissungsvolle Zukunftsperspektive war weg.

 Jungfraublick-Bewilligung reaktivieren

Doch das ist Schnee von gestern. Die Hoffnung auf ein echtes Dorfzentrum und touristischen Aufschwung ist zurück. Unter dem Namen «Projekt Jungfrau» hat eine Promotorengruppe Grosses vor. Am Freitagabend erhielt die Bevölkerung von Beatenberg an einem Informationsanlass Einblick in das Mammutprojekt. Nicht weniger als eine komplette Umgestaltung des Dorfteils Wydi schwebt den Initianten vor. Kernpunkte sind drei Hotelprojekte: Die stillgelegten Betriebe Beauregard und Parkhotel sollen umfassend renoviert und zu neuem Leben erweckt werden. Zudem soll das bewilligte Hotel Jungfraublick der früheren Investoren realisiert werden. Insgesamt sind 225 neue Hotelzimmer geplant. Dazu kommen sechs neue Restaurants mit 430 Plätzen.

Bei den Beatenbergern stiess der Informationsabend auf grosses Interesse.
Bei den Beatenbergern stiess der Informationsabend auf grosses Interesse.Fotos: Marco Wölfli

Weil neue Hotelzimmer und eine schöne Aussicht allein im heutigen Tourismus keine Gäste anlocken, will die Promotorengruppe eine einzigartige Bäderlandschaft realisieren. Ein Gesundheitszentrum für Entschlackung, Regenerierung und Gewichtsabnahme, Sole-Badewelten und weitere Wellnessangebote sollen für mehrtägige Aufenthalte sorgen und einen Ganzjahresbetrieb ermöglichen. Den Grossteil der Bäderlandschaft soll am Standort des heutigen Kongresssaals gebaut werden, damit Synergien mit dem darüberliegenden Hallenbad möglich sind. Im Rahmen der Renovierungen am Hotel Beauregard soll als Anbau ein neuer Kongresssaal entstehen. Doch das ist noch nicht alles: Den Initianten schwebt eine Flanierzone von der Gemeindeverwaltung bis zum Ende des Parkhotel-Areals vor. Auch die obere Gasse vom geplanten Hotel Jungfrau bis zur Dorfwiese soll integriert werden. In dieser Flanierzone sind Geschäfte, und Schau-Handwerksbetriebe wie eine Käserei, eine Schokolade-Manufaktur oder eine Glasbläserei angedacht.

Immobilienspezialisten und Architekten

Wenn alles in Betrieb ist, soll das «Projekt Jungfrau» 290 Arbeitsplätze bieten und die strukturellen Probleme von Beatenberg beheben. Diese sind nämlich nicht von der Hand zu weisen, wie Gemeindepräsident Christian Grossniklaus vor der Versammlung sagte: «Beatenberg ist überaltert. Die Bevölkerungszahl bleibt zwar gleich, doch viele Junge zieht es weg, während Alte hierher ziehen.» War Beatenberg vor ein paar Jahrzehnten eine stolze Tourismusdestination, ist das Dorf mittlerweile in eine Art Dornröschenschlaf versunken. Wachküssen will es die Promotorengruppe um Koordinator Günter Müller. Er hat sich darauf spezialisiert, alte Liegenschaften aufzuwerten und neuen Nutzungen zuzuführen. Als langjähriger Gast in Beatenberg sei es für ihn eine «Herzensangelegenheit» dem Dorf etwas zurückzugeben. Mit dabei sind zudem die Immobilien-Fachfrau Elisabeth Rubin, Jörg Krüsi, Architekt und Ökonom, und das Architektenehepaar Christina und Hansruedi Steffen.

Günter Müller ist Koordinator des Projekts
Ein Jahr Vorbereitung

An der Präsentation vor der Beatenberger Bevölkerung hoben die Promotoren immer wieder die prächtige Aussicht und Lage des Dorfes hervor und gaben sich alle Mühe einen positiven Eindruck zu hinterlassen: «Wir wollen nicht als Diktatoren auftreten, sondern mit der Bevölkerung zusammenarbeiten», sagte Hansruedi Steffen. Danach folgte wieder eine Reihe von Landschaftsbildern und philosophischen Zitaten. Erst nach knapp zwei Stunden gab es halbwegs konkrete Zahlen. Das Investitionsvolumen für die komplette Überbauung von 25’000 Quadratmetern beträgt 142 Millionen Franken. Wer das bezahlen soll, ist aber noch unklar. «Wir haben jetzt ein Jahr lang nur an Machbarkeitsstudien, Kalkulationen und Analysen gearbeitet», sagte Müller. «Mit diesen Daten gehen wir jetzt auf Investorensuche.» Müller ist optimistisch, dass es ihm bis Ende Jahr gelingt, einen Investor zu finden, der das Ganze finanziert. Es sei wichtig, dass alle Projektteile koordiniert realisiert werden. «Ein einzelnes neues Hotel bringt Beatenberg nichts.» Als mögliche Investoren nennt Müller Banken, Pensionskassen oder auch Privatpersonen. Da die Gemeinde am Schluss entscheidet, mit wem sie den Baurechtsvertrag abschliessen will, hat auch Grossniklaus ein Wörtchen mitzureden. Dieser deutete an, dass er einen Schweizer Investor bevorzugen würde, weil so die Gefahr kleiner sei, dass Schwarzgeld im Spiel sei. Mit einem schwerreichen Oligarchen ist also eher nicht zu rechnen.

 Positiver Tenor

Das Konzept sieht vor, dass der Investor das ganze Projekt finanziert, die Promotorengruppe es aber bis am Ende begleitet. Wenn gemäss Plan in sieben bis zehn Jahren alles fertig ist, würde man die einzelnen Betriebe verpachten. Für Müller selber steht nicht der Profit im Vordergrund: «Wir wollen natürlich, dass unser Aufwand entschädigt wird. Doch am Gewinn wollen wir uns nicht beteiligen.» Ihm sei es vielmehr wichtig, Beatenberg eine Chance zu geben, erklärt er sein hehres Motiv.

 In der abschliessenden Fragerunde herrscht unter den Anwesenden mehrheitlich Aufbruchstimmung. Man solle es wagen, lautete der Tenor. Hotelier Christoph Ringgenberg meinte gar: «Ich scheue neue Mitbewerber nicht. Von neuen Hotels können alle profitieren.» Kritische Stimmen bezweifelten, ob wirklich alle Teilprojekte umgesetzt werden können und ob die Beatenberger Infrastruktur dem Ganzen standhalten könne. Zu Letzterem meinte Grossniklaus: «Wir hatten früher viel mehr Hotelbetten. Unsere Wasserleitung und Kanalisation ist darauf ausgelegt.» Im Anschluss an die Information zeigte sich Müller hochzufrieden mit der positiven Grundstimmung, welche die Promotorengruppe erzeugen konnte. Die Initianten haben nun eine blühende Zukunft, zwar nicht versprochen, aber zumindest skizziert. Daran werden sie die Beatenberger künftig messen.

Ende Bericht Jungfrauzeitung vom 13. Juli 2014

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Nach den mir vorliegenden Informationen (unbestätigt), beabsichtigt die Firma          . Huvas SA, eine neue Entwicklung im Dorfzentrum von Beatenberg.  Diese geplante Neuorientierung soll beinhalten, das ehemalige Beauregard, Hotel Jungfraublick und das Romantikhotel Post ( m.M. nach das ehemalige Park-Hotel). Ein mir vorliegender Flyer weist bei der Neuorientierung das

Hotel Jungfrau – Beauregard                    mit 95 Zimmern
Romantikhotel Post                                  mit 130 Zimmer und
6 neuen Restaurants aus.

Zusätzliche sollen auf Verkaufsflächen von 1 .780 m2,  eine Schaukäserei, eine Sennensattlerei, eine Confiserie, ein Chocolatier sowie traditionelles Handwerk entstehen.

Zusätzlich ein Gesundheitszentrum für Entschlackung, Regenerierung und Gewichtsabnahme mit Sole Therme – Hamman auf 6.340 m2.

445 Parkplätze sollen ebenfalls eingeplant sein.

Die Werbung in diesem Projekt, umfasst einen neuen Dorfplatz, eine geflässterte Flanierzone, Hotelbetrieb während vier Jahreszeiten aus.

Den entsprechenden Flyer können sie hier ersehen.

Scan0017

 

 

 

 

 

Scan0018

 

 

 

 

 

 

So interessant  dieses Projekt auch klingen mag, kann ich für die Richtigkeit der Angaben keine Gewähr übernehmen, da ich diesen Flyer nur zugeschickt bekommen habe. Sollten Sie mehr Informationen zu diesem Objekt haben, schreiben Sie uns Ihre Meinung.

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Mit Interesse verfolge ich das geplante Projekt und werde, sofern es neuere Informationen gibt, weiter berichten.

Admin