Beatenberg in der Presse 2019

INSTITUT BEATENBERG2. JANUAR 2019

aus der Jungfrauzeitung vom 2.1.2019

Neuausrichtung für die Zukunft

Die Privatschule will auch in kommenden Jahren den Fokus auf eine Verbindung von Fachkompetenzen, Erziehung und Entwicklung in der schulischen Ausbildung setzen.

Das Institut Beatenberg will weiterhin herausragende schulische Bildung bieten.

Das Institut Beatenberg will weiterhin herausragende schulische Bildung bieten.Foto: Sarah Neuhaus

Nach dem Tod des Gesamtleiters und der Gründerfigur Andreas Müller im Dezember ist die Zukunft der über die Grenzen der Schweiz bekannten Modellschule auf dem Beatenberg schon länger geklärt. Der über 70-jährige Familienbetrieb wird von seinem Sohn, Sandro Müller, weitergeführt. «Genauso wie der Vater will dieser dafür sorgen, dass das Institut Beatenberg weiterhin prägend in der Schulentwicklung im In- und Ausland ist, vor allem aber ein Ort, an dem Lernende und Eltern Schule als einen Partner auf dem gemeinsamen Weg zum Erfolg erleben können», heisst es in einer Mitteilung der Schule.

Andreas Müller, einer der innovativen Köpfe in der schweizerischen Schulentwicklung, ist im Dezember nach kurzer Krankheit verstorben. Sein Vermächtnis, das Institut Beatenberg in seiner heutigen Form, leitet sein Sohn Sandro Müller schon seit dem Frühjahr des letzten Jahres. Er konnte sich im Verlauf seiner über vierzehnjährigen Tätigkeit, in den letzten sieben Jahren auch als Teil der Schulleitung, auf diese Verantwortung vorbereiten. Unterstützt wird er in der Leitung von Virgilio Crivelli, der ebenfalls schon seit 13 Jahren als Sozialpädagoge und Teil der Schulleitung für das Institut Beatenberg tätig ist.

Fit fürs Leben

Klar ist für beide, dass Andreas Müller mit seinem Innovationsdrang und auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse die ideale Grundlage für Bildungsinstitutionen im Allgemeinen, insbesondere jedoch für das Institut Beatenberg, geschaffen hat. Eine Schule, deren Selbstverständnis nicht von Stundenplänen, Jahrgangsklassen und einem Selektionsauftrag (Sekundar oder Real?) geprägt ist, sondern davon, was Menschen eigentlich brauchen, um fit fürs Leben zu sein. Gerade in einer Welt, die stets komplexer und schneller zu werden scheint. Eine Schule, in der es nicht ums Lehren und ums «Gehabt-Haben» gehen darf, sondern um die nachhaltige Entwicklung von Kompetenzen in einem System, das fördert, vor allem aber auch fordert. Denn Entwicklung, auch von Lernenden, braucht Herausforderung.

Der Blick nach vorn

Geprägt von der langjährigen Arbeit im Institut und ihrer Tätigkeit im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen für andere Schulen, so sehen sie beide denn auch die Aufgabe der Schule im Allgemeinen und insbesondere des Instituts Beatenberg. Fachkompetenzen, Erziehung und Entwicklung lassen sich heute nicht mehr trennen. Das Institut ist ein Ort, an dem Lernende aufgrund ihrer Leistung aufrichtig und ehrlich stolz auf sich sein können und in allen Belangen eben fit fürs Leben werden sollen. Es geht darum, gute Gewohnheiten aufzubauen. Sei es bei der Arbeit, beim Sport, beim Abwasch nach dem Abendessen, im Umgang mit Mitmenschen und vermehrt auch im Umgang mit Bildschirmmedien, der gerade für Heranwachsende immer herausfordernder wird. Der Umstand, dass das Institut Beatenberg eine Internatsschule ist, in der die Lernenden unter der Woche leben, unterstützt natürlich dieses Ziel.

Schonen schadet

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren wird auch in diesem Jahr der Bildungskongress des Instituts Beatenberg stattfinden. Sandro Müller und Virgilio Crivelli haben sich ganz bewusst dazu entschieden, gerade auch, weil es im letzten Buch von Andreas Müller genau darum geht, dass «Schonen schadet». Die Aufgabe als Schule ist es nicht, einen Wohlfühlrahmen für Lernende und Erwachsene zu gestalten, sondern uns selbst und unsere Lernenden zu fordern und uns verantwortlich zu fühlen für deren Entwicklung. So ist denn auch das Motto des diesjährigen Kongresses «Professionelle Einflussnahme auf Verhalten (und Entwicklung)». Der Kongress findet am 24. und 25. Mai dieses Jahres statt.

Alicia Keys verhilft Niederhorn zu Internet-Ruhm

aus der Jungfrauzeitung vom 4.1.2019

Die Soulsängerin teilte auf ihrer Facebook-Seite ein Video eines Deltaseglers, der zum Flug über den Thunersee ansetzt. Seither wurde der Clip weltweit millionenfach gesehen.von Isabelle Thommen

Im Herbst veröffentlichte Wolfgang Siess ein Video seines Delta-Flugs online – auf Facebook erfreute sich dieses grosser Beliebtheit.

Im Herbst veröffentlichte Wolfgang Siess ein Video seines Delta-Flugs online – auf Facebook erfreute sich dieses grosser Beliebtheit.Foto: Screenshot Facebook, Niederhornbahn

Sängerin Alicia Keys zeigt sich vom Delta-Video am Niederhorn inspiriert.

Sängerin Alicia Keys zeigt sich vom Delta-Video am Niederhorn inspiriert.Foto: Keystone, Georgios Kefalas

Über 17 Millionen Menschen sahen auf Facebook bereits den Flug von Wolfgang Siess über dem Thunersee. Dies berichtet die Zeitung «20 Minuten». Auf dem Video ist zu erkennen, wie Siess mit seinem Deltasegler von einer Schanze am Niederhorn in die Tiefe springt, um über den Wolken des Thunersees zu schweben. «Es ist einfach ein magischer Ort», kommentiert der Delta-Segler. Auch zahlreiche Internetnutzer reagieren auf den Clip «Beatenberg und das Niederhorn sind zwei der besten Orte, um loszufliegen» heisst es da etwa. «Genial» oder «das sieht fantastisch aus», schreiben andere.

Das grosse Echo kommt dabei nicht von ungefähr. Nachdem US-Star Alicia Keys das Video auf ihrer Facebook-Seite geteilt hatte, wurde es von Sänger Justin Timberlake kommentiert und dem britischen Stararchitekten Norman Forster ebenfalls geteilt. Soulsängerin Keys nimmt das Video dabei zum Anlass, eine Botschaft an ihre Fans zu senden: «Fliegt weiter, versucht weiter, träumt weiter … Glaubt daran, alles ist möglich … Das ist abgefahren!», schreibt sie auf ihrem Profil. Bei der Niederhornbahn zeigt man sich erfreut über die zahlreichen Klicks: «Unglaublich. Vielen Dank an Wolfgang Siess und die zufällig anwesende Kamerafrau für das virale Video», so das Unternehmen in einem Facebook-Post.