Beatenberg in der Presse 2019

BEATENBERG 6. NOVEMBER 2019 aus der Jungfrauzeitung

Bevölkerung soll ab 2021 weniger Steuern zahlen

Der bereits verabschiedete Finanzplan für die Jahre 2020 bis 2024 musste überarbeitet werden. Grund dafür sind Grundlagendaten, die sich geändert haben: Künftig soll die Steueranlage um einen Zehntel gesenkt werden.

In Beatenberg wird ab 2021 mit einem tieferen Steuersatz gerechnet.

In Beatenberg wird ab 2021 mit einem tieferen Steuersatz gerechnet.Foto: Pixabay

Der Finanzplan wurde am 12. August durch den Gemeinderat genehmigt. In der Zwischenzeit hätten sich aber etliche finanzrelevante Grundlagendaten verändert, schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. Dies resultierte darin, dass der Finanzplan 2020 bis 2024 überarbeitet werden musste. Weiter hiess es, dass im aktualisierten Finanzplan ebenfalls ab dem Jahr 2021 mit einer Senkung der Steueranlage vom 1.98-fachen Einheitssatz, bis ins Jahr 2020, für die Gemeindesteuern auf neu 1.88-fachen Einheitssatz gerechnet worden sei. Ein Steuerzehntel beträgt rund 140’000 Franken. Die Auswirkungen der Steuergesetzrevision 2021 sowie die allgemeine Neubewertung der nicht landwirtschaftlichen Grundstücke und Wasserkräfte sind, soweit bekannt, seien im Finanzplan berücksichtigt.

Hohe Investition erwartet

In den Planjahren 2020 und 2021 entstehen Ertragsüberschüsse im Allgemeinen Haushalt, heisst es in der Mitteilung. In den Jahren 2022 bis 2024 werden kleinere Aufwandüberschüsse ausgewiesen. Der prognostizierte Bilanzüberschuss des Allgemeinen Haushalts per Ende Dezember 2024 beträgt rund 1’400’000 Franken. Dies entspricht rund zehn Steuerzehnteln.

Die finanzielle Situation des allgemeinen Haushalts könne somit als genügend bewertet werden, schreibt die Gemeinde. Infolge der sehr hohen Investitionen nimmt die Verschuldung jedoch sehr stark zu. Die mittel- und langfristigen Schulden per Ende Jahr 2024 betragen – sofern alle Projekte wie im Investitionsprogramm geplant ausgeführt werden – rund acht Millionen Franken. Die Spezialfinanzierung Wasserversorgung weist per Ende Planungsperiode 2024 einen sehr hohen Bilanzfehlbetrag auf.

Die Spezialfinanzierungen Abwasser- und Abfallentsorgung weisen per Ende Planjahr 2024 Bilanzüberschüsse aus. Der überarbeitete Finanzplan kann bei der Gemeindeverwaltung Beatenberg eingesehen oder bezogen sowie online heruntergeladen werden. Über die Ergebnisse des Finanzplanes wird an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember orientiert.

Budget 2020

Das Gesamtergebnis des Budgets 2020 der Einwohnergemeinde Beatenberg schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 111’500 Franken bei einer Steueranlage 1.98 (unverändert) ab, wobei zu beachten ist, dass der Allgemeine Haushalt mit einem Ertragsüberschuss von 51’600 Franken abschliesst. Dieser positive Überschuss muss aber nach den Vorschriften des Harmonisierten Rechnungslegungsmodells 2 abgeschrieben werden. Somit schliesst der Allgemeine Haushalt ausgeglichen ab. Der voraussichtliche Bilanzüberschuss per Ende 2020 beträgt rund 1’447’000 Franken. Der Gemeinderat hat das Budget 2020 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember verabschiedet.

Schutzwaldpflege Lood-Schafschürli-Lee; Nachkredit für Sturmschäden

Im Jahr 2017 genehmigte der Gemeinderat die Vereinbarung zum Schutzwaldpflegeprojekt Lood-Schafschürli-Lee. Die Gemeinde übernahm die Trägerschaft dieses Projekts. Aufgrund des heftigen Sturms vom 6. August fiel der Aufwandüberschuss zu Lasten der Gemeinde als Trägerschaft höher aus, als ursprünglich angenommen. Der Gemeinderat hat deshalb einen Nachkredit zu den gebundenen Ausgaben über 27’000 Franken beschlossen. Nach Abzug der Beiträge und des Holzerlöses verbleiben der Gemeinde noch Restkosten von etwa 7000 Franken.

Ehrungen

Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember werden Personen für herausragende Leistungen in Sport, Beruf und Kultur im Jahr 2019 geehrt.

Mehrzweckgebäude Wydi

Auf die ausgeschriebene Stelle als MitarbeiterIn im Mehrzweckgebäude Wydi mit einem Beschäftigungsgrad von 70 Prozent gingen sieben Bewerbungen ein. Andreas Huber aus Thun arbeitet ist seit Mitte Oktober als Angestellter im Mehrzweckgebäude und als Stellvertreter des Betriebsleiters mit einem Beschäftigungsgrad von 50 Prozent angestellt. Weiter wird Jeannette Graf aus Reutigen ihre Tätigkeit ab dem 1. Januar 2020 als Angestellte im Mehrzweckgebäude mit einem Beschäftigungsgrad von 20 Prozent aufnehmen.

Tageskarte Gemeinde

Auch im Jahr 2020 können wie bisher zwei Karten pro Tag auf der Gemeindeverwaltung Beatenberg bezogen werden. Die Tageskarte kostet 50 Franken. Das Sonderangebot gilt weiterhin. Nicht verkaufte Tageskarten von Montag bis Freitag werden am Tag ihrer Gültigkeit während den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung für 25 Franken verkauft. Die Tageskarte vom Samstag und/oder Sonntag kann jeweils am vorangehenden Freitag ab 11.00 bis 11.30 Uhr für 25 Franken am Schalter der Gemeindeverwaltung gekauft werden. Bezugsberechtigt sind nur Personen mit Wohnsitz Beatenberg. Bei online oder telefonischen Reservationen gilt jedoch nach wie vor der normale Preis von 50 Franken.

BEATENBERG  23. OKTOBER 2019 aus der Jungfrauzeitung

Miss Schöneuter und Miss Protein sind gewählt

Die diesjährige Miss Beatenberg heisst Kevina und gehört der Familie Schmocker.

Die diesjährige Miss Beatenberg heisst Kevina und gehört der Familie Schmocker.Foto: Beatenberg Tourismus

Gewinner gab es wieder einige an der diesjährigen Herbstviehschau in Beatenberg, heisst es in einer Mitteilung. Die neue Herzensdame des Dorfes heisst Kevina der Familie Ueli und Erika Schmocker und wurde für ein Jahr zur Miss Beatenberg vom Publikum gewählt. Der Alpkäse, welcher durch den Vorjahressieger gespendet wurde, ging an Levin Gafner aus Beatenberg. Eine Fachjury entschied über die Vergabe der Titel Miss Schöneuter. Gewonnen hat in dieser Kategorie Kuh Lerche von Familie Hansueli und Andrea Aebersold. Miss Protein wurde Ursina von der Familie Werner und Elsi Schmocker. Nach dem eher nebligen und durch leichten Regen getrübten Morgen, erwärmte schon gegen Mittag die Sonne den Platz und das Gemüt. Eine gute Stimmung unter den Gästen und Teilnehmenden sorgte für eine fröhliche Atmosphäre.

BEATENBERG 17. OKTOBER 2019 aus der jungfrauzeitung

Braucht es eine Kindertagesstätte?

Um das Bedürfnis nach einer Kita abzuklären, können sich Beatenberger Eltern aktuell bei einer entsprechenden Umfrage der Gemeinde Beteiligen.

In Beatenberg geht man aktuell der Frage nach, ob die Gemeinde künftig eine Kita benötigt.

In Beatenberg geht man aktuell der Frage nach, ob die Gemeinde künftig eine Kita benötigt.Foto: Nora Devenish

In den Legislatur- und Jahreszielen 2019 bis 2022 des Gemeinderats wurde festgelegt, das Bedürfnis einer Kindertagesstätte in Beatenberg mittels Umfrage bei den Eltern abzuklären. Dies lässt die Gemeinde in einer Mitteilung verlauten. Alle Eltern mit Kindern bis zehn Jahren haben deshalb Mitte September einen Fragebogen zur Bedürfnisabklärung für die familienexterne Kinderbetreuung in Beatenberg erhalten.

Mehr Unterhalt beim MZG

Andreas Striewski hat seine Anstellung als Angestellter Mehrzweckgebäude (MZG) Wydi auf Ende November gekündigt, so die Mitteilung weiter. Seit September arbeitet Barbara Reber aus Beatenberg in Teilzeit als Angestellte MZG Wydi. Die vakante Stelle von Andreas Striewski wurde zur Neubesetzung ausgeschrieben. Insgesamt wird der Stellenetat für das MZG Wydi neu 200 Prozent, statt wie bisher 180 Prozent. «Die Erhöhung der Stellenprozente ist hauptsächlich auf Personalwechsel, steigenden Unterhaltsaufwand sowie höhere Anforderungen im Hygiene-, Gefahren- und Sicherheitsbereich zurückzuführen», so die Begründung des Gemeinderates.

Befristete Vermietung Carparkplätze

Aufgrund eines Gutachtens bezüglich zulässiger Nutzlast darf die Bella Vista Hotel Management AG (Betreiberin Hotel Schönegg) keine Cars mehr auf dem Parkplatz Lood der Niederhornbahn AG abstellen. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, ausnahmsweise zwei Abstellplätze für Reisebusse auf dem Parkplatz Wydi mittels Mietvertrag und entsprechenden Auflagen befristet vom 1. September bis 31. Oktober an die Bella Vista Hotel Management AG zu vermieten.

Neue Entsorgungsregeln in Sundlauenen

Aufgrund der neuen Platzsituation der Entsorgungen in Sundlauenen und Anregungen aus der Bevölkerung wurden die Möglichkeiten der Alu-Entsorgung abgeklärt. Gemäss Entsorgungsfirma sei das Separieren von Aluminium und Weissblech ohne grossen Aufwand möglich. Deshalb kann das Haushaltsaluminium zusammen mit dem Weissblech in den bestehenden Containern gesammelt werden. Im bestehenden Weissblechcontainer in Sundlauenen kann nun per sofort auch das Haushaltsaluminium entsorgt werden. Entsprechende Aufkleber wurden angebracht.

LOGIERNÄCHTESTATISTIK14. OKTOBER 2019

Stabile Zahlen im August

Gegenüber dem August des Vorjahres veränderten sich die Übernachtungszahlen im Berner Oberland insgesamt kaum. Innerhalb der Region kam es aber zu deutlichen Verschiebungen.von Yves Brechbühler

Bei den Schweizer Gästen war das Saanenland besonders beliebt.

Bei den Schweizer Gästen war das Saanenland besonders beliebt.Foto: Gstaad Marketing GmbH

Gegenüber dem Vorjahr veränderten sich im August die Logiernächte in den Berner Oberländer Hotels insgesamt kaum. Das geht aus den provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik hervor. Die Zahl der Übernachtungen nahm um 0,1 Prozent auf 563’622 Logiernächte zu. Gleichzeitig nahm die durchschnittliche Aufenthaltsdauer pro Gast ganz leicht ab von 2,10 auf 2,09 Nächte pro Gast.

Deutliche Verschiebungen

Innerhalb des Berner Oberlandes kam es gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr zu grösseren Verschiebungen. Den grössten Zuwachs an Logiernächten verzeichneten die Hotels in Gstaad-Saanen mit rund 6000 LN mehr und in Grindelwald mit rund 4500 LN mehr. Den absolut grössten Rückgang musste Interlaken verkraften mit rund 8000 LN weniger. Auch in Wilderswil (–3000 LN) gingen die Zahlen deutlich zurück.

Mehr Schweizer

Einmal mehr konnte das Saanenland bei seinem Zuwachs auf die Schweizer Gäste zählen. Gut die Hälfte der zusätzlichen Logiernächte gingen auf deren Konto. Der Rest des Zuwachses verteilte sich auf die Gäste aus Europa und den USA. Auch Grindelwald durfte mehr Schweizer begrüssen (+1000 LN), der restliche Zuwachs war auf die unterschiedlichen Herkunftsländer verteilt. Von den grossen Märkten musste Grindelwald einzig bei Saudi-Arabien einen Rückgang verkraften.

Weniger Amerikaner

Der Rückgang in Interlaken war hauptsächlich auf die sinkende Nachfrage aus dem europäischen Raum und aus den USA (–3000 LN) zurückzuführen. Auch der Zuwachs bei den asiatischen Gästen (China +1500 LN, Korea +1500 LN) vermochte diesen Rückgang nicht auszugleichen, zumal auch aus Saudi-Arabien weniger Gäste kamen (–1500 LN). Immerhin erfreulich für Interlaken: Die Übernachtungszahlen der Schweizer Gäste blieben stabil. In Wilderswil übernachteten weniger Gäste aus den USA (-500 LN), China (–1000 LN), Korea (–800 LN) und Saudi-Arabien (–800 LN).

Logiernächte (LN) August 2019
OrtAnkünfte August 2018LN August 2018Ankünfte August 2019LN August 2019Veränderung LN in %
Adelboden10’48324’64310’64325’1572.1%
Aeschi2549457224003837-16.1%
Diemtigen487980610124326.8%
Frutigen7631393767162416.6%
Kandergrund7209527329813.0%
Kandersteg835716’516861915’361-7.0%
Krattigen*****
Oberwil*****
Reichenbach2986556029615248-5.6%
Spiez903416’600922017’7356.8%
Wimmis*****
Beatenberg829218’537820717’944-3.2%
Bönigen22995060216952503.8%
Brienz900214’929847514’636-2.0%
Brienzwiler  ***
Grindelwald42’13884’70944’03189’0345.1%
Gsteigwiler*****
Gündlischwand*****
Guttannen2551323519072636-18.5%
Habkern*****
Hasliberg488011’124549712’34911.0%
HofstettenbeiBrienz*****
Innertkirchen29894552311346782.8%
Interlaken44’76998’73044’89690’553-8.3%
Iseltwald18313616200337844.6%
Lauterbrunnen31’61278’23931’47377’119-1.4%
Leissigen17343793177238531.6%
Lütschental*****
Matten44929218512810’0438.9%
Meiringen6542914660358205-10.3%
Niederried*****
Oberried*****
Ringgenberg216944052483532220.8%
Saxeten*****
Schattenhalb963158896916463.7%
Unterseen881819’622900919’247-1.9%
Wilderswil789616’994616513’833-18.6%
Boltigen*****
Gsteig*****
Lauenen*****
Lenk589012’593610312’9723.0%
Saanen18’07643’93418’22149’77113.3%
St. Stephan*****
Zweisimmen101113241150189242.9%
Amsoldingen*****
Forst-Längenbühl*****
Heiligenschwendi*****
Heimberg*****
Hilterfingen2305433822814276-1.4%
Horrenbach-Buchen*****
Oberhofen*****
Reutigen*****
Sigriswil546615’619592416’4995.6%
Steffisburg*****
Thun11’62816’28711’26016’6822.4%
Uetendorf*****
Wachseldorn*****
Total268’190563’231269’781563’6220.1%
*) Wenn die Zahlen von weniger als drei Betrieben stammen, werden sie aus Datenschutzgründen nicht genannt.

BEATENBERG 14. OKTOBER 2019 aus der Jungfrauzeitung

Gesungene Dorfgeschichte

Der Gemischte Chor Beatenberg singt sich durch die Zeitalter seines Heimatorts und erzählt zwischendurch und unter anderem, weshalb «Sant Batten» auch schon «die Mandschurei» geheissen wurde.

Beinahe hundert Jahre ist es her, dass der Gemischte Chor Beatenberg mit Gründungsjahr 1923 sich erstmals zum Proben zusammenfand. In seinem aktuellen Programm jedoch erinnert sich der Gesangsverein weit früherer Zeiten. Unter der musikalischen Leitung von Anne Müller führen uns die Sängerinnen und Sänger durch die Geschichte des Ortes, welche Hans-Peter Grossniklaus anhand von gelesenen Anekdoten illustriert.

Beginnend bei lateinischen Urkunden, über die Rettung des in Silber gefassten Heiligenschädels des St. Beatus, unglücklich verliebten Vikaren bis hin zur touristischen Blüte in der Belle Epoque und verschollenen Übersee-Auswanderern, erfährt das Publikum von manch einem Schwank, der sich aus dem «Heimatdörfli» berichten lässt. Entsprechende Chorlieder aus verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Sprachen lassen die Erinnerungen klingen und laden zur musikalischen Zeitreise ein.

Beatenberger Geschichten und Chormusik

Der Gemischte Chor Beatenberg lädt am kommenden Sonntag um 17.00 Uhr in der Reformierten Kirche Beatenberg zum Konzert.

BEATENBERG 18. AUGUST 2019 aus der Jungfrauzeitung vom 19.8.2019

Gemeinde spendet Glocke für Amtsschau

Die Revision der Gefahrenkarte zeigt, dass die Massnahmen der letzten Jahre nur punktuell fruchteten. Die Gemeinde informiert die Bevölkerung nun über die Resultate. Ferner hat sie eine positive Stellungnahme zum Ersatz der Sagigrabenbrücke beim Kanton eingereicht. Für die Amtsschau der Fleckviehzuchtvereine 2020 will sie eine Glocke spenden.

Der Gemeinderat hat beschlossen, der Amtsschau 2020 der Fleckviehzuchtvereine und -genossenschaften des Amts Interlaken-Oberhasli eine Glocke im Wert von 230 Franken zu spenden. Die Amtsschau findet alle sechs Jahre statt. Die Züchter können dabei ihre schönsten Zuchttiere ausstellen.

Wiederbelebung des Ortskerns

Für den Prozess zur Belebung des Ortskerns Spirenwald wurde der IC Infraconsult AG aus Bern ein Auftrag für die Phase eins erteilt. Unterdessen fand die Klausurtagung des Gemeinderats zur Ortsentwicklung statt und ein erster Meilenstein konnte gesetzt werden. Der Gemeinderat hat entschieden, die Phase zwei in Angriff zu nehmen und hat der IC Infraconsult AG den entsprechenden Auftrag zur Belebung der Ortskerne erteilt. Es wird zu gegebener Zeit eine öffentliche Veranstaltung stattfinden.

Ersatz Sagigrabenbrücke

Bis am 9. August erhielt die Bevölkerung Gelegenheit, sich zum Vorhaben «Ersatz Brücke über Sundgraben» zu äussern. Obwohl es sich um ein Vorhaben des Kantons Bern respektive eine Kantonsstrasse handelt, ist die Gemeinde direkt oder indirekt betroffen. Aus diesem Grund wurde durch den Gemeinderat eine positive Stellungnahme mit Mitwirkungseingaben zum Ersatz der Sagigrabenbrücke eingereicht.

Revision Gefahrenkarte Sundlauenen

Nachdem die Hochwasserschutzmassnahmen in Sundlauenen letztes Jahr abgeschlossen wurden, wurde zwei Geologiebüros der Auftrag für die Revision der Gefahrenkarte Sundlauenen erteilt. Das Büro geo7 hat die Beurteilung der Wassergefahren vorgenommen. Dabei wurden sowohl sämtliche Gräben und Bäche wie auch der Thunersee einbezogen. Wie sich herausstellte, haben die Hochwasserschutzmassnahmen das Ziel erreicht, sämtliche bewohnten Gebäude aus der roten Gefahrenzone herauszubringen. Dennoch bleiben einige Gebäude in der blauen und gelben Gefahrenzone. Das Büro Impuls AG hat die Sturzgefahren beurteilt. Aufgrund der Ereignisse in den letzten Jahren ist die Situation im Bereich der Lände anders als in der bisherigen Gefahrenkarte enthalten. Die in den letzten Jahren unternommenen Massnahmen haben nur punktuell etwas gebracht. Mittels Informationsveranstaltung sollen nun die Resultate der Bevölkerung von Sundlauenen vorgestellt werden. Dieser Anlass findet morgen Montag um 19.30 Uhr im ehemaligen Schulhaus Sundlauenen statt.

Elektronisches Baubewilligungsverfahren

Ab 1. September startet die Gemeinde Beatenberg zusammen mit weiteren Gemeinden im Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli den Betrieb des Elektronischen Baubewilligungsverfahrens (eBau) des Kantons Bern. Mit eBau können künftig Baugesuche elektronisch eingereicht werden. Das Ausfüllen von eBau funktioniert ähnlich wie das Ausfüllen der Steuererklärung Taxme

BEATENBERG 7. JUNI 2019 aus der Jungfrauzeitung

Nachkredit notwendig

Der Gemeinderat hat auf die Zusatzkosten für die Aufhebung der ARA Wang und den Anschluss an die ARA Interlaken reagiert. Zudem haben die Verantwortlichen die Resolution «zum Erhalt der Gemeindevielfalt» genehmigt und gehen auf die Vorgaben von Wasserbezug ab Hydranten ein.

Der Beatenberger Gemeinderat hat für die Aufhebung ARA Wang und den Anschluss an die ARA Interlaken einen Nachkredit zu gebundenen Ausgaben im Betrag von 400’000 Franken beschlossen. Dies teilen die Verantwortlichen in einem Schreiben mit. Zudem haben die Verantwortlichen die Jahresrechnung des Gemeindeverbands Altersheim genehmigt.

Gesamtkredit von 2,615 Millionen Franken

Die Aufhebung der ARA Wang ist gemäss den Verantwortlichen auf das langwierige Bewilligungsverfahren und Mehraufwände der Ableitung zurückzuführen. Zudem verursacht die Kapazitätserweiterung der Pumpendruckleitung Neuhaus – Eichzun in Unterseen Mehrkosten, bei der sich die Gemeinde Beatenberg beteiligen muss. Der Gesamtkredit aus dem Verpflichtungskredit von 2,215 Millionen Franken, der an der Gemeindeversammlung beschlossen worden ist, und dem Nachkredit zusammen beträgt damit 2,615 Millionen Franken.

Voraussichtlich könne mit Subventionen des Amts für Wasser und Abfall an den beitragsberechtigten Kosten mit einem Beitragssatz von 30 Prozent gerechnet werden. Zusätzlich werden einige Aufwendungen mit 15 Prozent Zuschlag (für regionale Zusammenschlüsse) subventioniert. Gegen den Beschluss kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation bis 24. Juni beim Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli Beschwerde eingereicht werden.

Beitragsgesuch gestellt

Weiter teilt der Gemeinderat mit, dass der Vorstand des Gemeindeverbands Altersheim Beatenberg und Habkern die Jahresrechnung 2018 dem Gemeinderat unterbreitet hat. «Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2018 mit einem Ertragsüberschuss von 2323 Franken genehmigt und die Nachkredite von 101’890 Franken zur Kenntnis genommen», heisst es weiter. Zudem hat die Flurgenossenschaft Beatenberg ein Beitragsgesuch für das Projekt «periodischer Strassenunterhalt Amisbühl – Rischeren» gestellt. Der Gemeinderat hat den Gemeindebeitrag von 20 Prozent, 19’801 Franken, an die Restkosten zugesichert.

Anlässlich der Landsgemeinde «zur Erhaltung der Gemeindevielfalt» am 30. April ist eine Resolution «zum Erhalt der Gemeindevielfalt» hervorgegangen. Diese Resolution hat die Gemeinde Wimmis anschliessend an alle bernischen Gemeinden zur Genehmigung zugestellt. Der Gemeinderat Beatenberg hat diese genehmigt. Die Gemeinde Wimmis wird die Resolution Anfang Juni gesamthaft an das Kantonsparlament und die Kantonsregierung überweisen.

Wasserbezug ab Hydranten

In seiner Mitteilung informiert der Gemeinderat auch über den Wasserbezug ab Hydranten. «Jede Wasserentnahme aus Hydranten, ausser zu Löschzwecken, ist untersagt. Über Ausnahmen und Bewilligungen entscheidet die Wasserversorgung», teilen die Verantwortlichen mit. Aufgrund von Problemen bezüglich illegaler und unsachgemässer Wasserbezüge ab Hydranten habe der Gemeinderat beschlossen, per sofort keine Ausnahmen, ausser für Bauwasser, mehr zu gewähren.

«Der Bauwasserbezug bedarf in jedem Fall einer Bewilligung der Bauverwaltung. Diese Bewilligung wird nur im äussersten Ausnahmefall erteilt, wenn kein Bezug ab einer Hausanschlussleitung möglich ist. Lediglich die Feuerwehr und die Wasserversorgung sind befugt, Hydranten ohne Bewilligung zu benutzen.» Widerhandlungen werden gemäss Mitteilung durch den Gemeinderat mit Busse gemäss Gemeindegesetzgebung bestraft. Vorbehalten bleiben die weiteren kantonalen und eidgenössischen Strafbestimmungen.

BEATENBERG 6. JUNI 2019 aus der Jungfrauzeitung

Gutes Ergebnis wegen höheren Steuereinnahmen

Vor der Gemeindeversammlung informierten die Räte über die Jahresrechnung 2018, die mit einem Ertragsüberschuss von 594’393 Franken abgeschlossen wird. Zudem thematisierten sie die Analyse der Zweitwohnungsentwicklung sowie die Prüfung von Abendkursen in die Gemeinde.

Die Gemeinde Beatenberg blickt positiv auf die Jahresrechnung 2018.

Die Gemeinde Beatenberg blickt positiv auf die Jahresrechnung 2018.Foto: Florian Wehrli

Die Jahresrechnung 2018 der Gemeinde Beatenberg schliesst mit einem ausserordentlich guten Ergebnis ab. Dies teilen die Verantwortlichen in einer Mitteilung mit. Im Allgemeinen Haushalt beträgt der Ertragsüberschuss 594’393 Franken. Ohne die Vornahme von zusätzlichen Abschreibungen von 142’427 Franken (finanzpolitische Reserve), wie diese nach dem Harmonisierten Rechnungslegungsmodell zwei (HRM2) vorgeschrieben sind, würde der Ertragsüberschuss sogar sehr gute 736’820 Franken betragen.

Spezialfinanzierungen mit Aufwandüberschüssen

«Zudem wurden in Kompetenz des Gemeinderates Mehrausgaben für die Verbesserung der Infrastruktur von rund 208’000 Franken beschlossen und ausgegeben, weil die Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2017 keiner Steuersenkung zugestimmt hat», so die Gemeinde weiter. Der Gesamthaushalt schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 421’591 Franken ab, da die Spezialfinanzierungen Wasser, Abwasser und Abfall mit Aufwandüberschüssen abschliessen.

Dieses sehr gute Ergebnis sei hauptsächlich auf höhere Steuereinnahmen gegenüber dem Budget von rund 490’000 Franken zurückzuführen. Der Bilanzüberschuss per 31. Dezember beträgt 1’446’967 Franken. Total betrugen die Nachkredite 539’429 Franken. Davon waren 246’556 Franken gebunden, und 292’873 Franken lagen in der Kompetenz des Gemeinderates.

Analyse Zweitwohnungsentwicklung

Die Gemeinde Beatenberg gehört zu den Gemeinden, welche gemäss kantonalem Richtplan verschärfte Massnahmen bezüglich Zweitwohnungen haben müssten. Deshalb verlangt das Amt für Gemeinden und Raumordnung ein jährliches Monitoring über die Zweitwohnungsentwicklung. «Die aktuell erstellte Analyse zeigt, dass sich der Zweitwohnungsanteil im Promille-Bereich verändert hat. Der neu errechnete Zweitwohnungsanteil beträgt 52,86 Prozent. Der Anteil hat im Vergleich zum Vorjahr, in dem er 52,97 Prozent betrug, nicht zugenommen.

Weiter informierte der Gemeinderat über die Stiftung Bibliothek Beatenberg. «Der Gemeinderat als Aufsichtsbehörde hat die Jahresrechnung 2018 der Stiftung Bibliothek Beatenberg mit einem Verlust von 545 Franken und einem Stiftungskapital per 31. Dezember von 52’255 Franken zur Kenntnis genommen», heisst es dazu. Ausserdem gastiert der Circus Gasser-Olympia, Gelterkinden, neu vom 8. bis 11. Juli auf dem Parkplatz Waldegg. Der Gemeinderat hat der Verschiebung zugestimmt und erteilte die Gastspielbewilligung.

Prüfung Abendkurse Beatenbucht – Interlaken West/Ost

Bereits im September 2018 wurde dem Gemeinderat Unterseen mitgeteilt, dass der Gemeinderat den drei neuen Abendkursen Beatenbucht bis Interlaken West und retour positiv gegenübersteht. «Mittlerweile fanden weitere Besprechungen statt, und es wurde eine Umfrage zu drei Varianten mit unterschiedlicher jährlicher Betriebsdauer sowie den möglichen Wendepunkten in Interlaken West oder Ost durchgeführt», so die Verantwortlichen.

Der Gemeinderat favorisiere für den Versuch in den Jahren 2020 und 2021 den Abendkurs Beatenbucht – Interlaken West/Ost als erste Wahl die Variante lang (1. Mai bis 31. Oktober), als zweite Wahl die Variante mittel (1. Juni bis 30. September) und als dritte Wahl die Variante kurz (15. Juni bis 15. September) und hat dies dem Gemeinderat Unterseen so mitgeteilt. Für die lange Variante würden jährlich in etwa 8500 Franken zulasten der Gemeinde Beatenberg anfallen.

BEATENBERG 2. JUNI 2019 aus der Jungfrauzeitung

Neue Wohnungen im Jahr 2022

30 Mitglieder der Genossenschaft Alterswohnen an der Generalversammlung im Kongress-Saal teil. Die statutarischen Geschäfte Protokoll, Jahresbericht, Rechnung, Entlastung Vorstand wurden alle einstimmig genehmigt.

Anlässlich der diesjährigen Generalversammlung der Genossenschaft Alterswohnen Beatenberg fanden 30 Mitglieder den Weg in den Beatenberger Kongresssaal. Dabei wurden alle Traktanden einstimmig genehmigt, und auch die Projektentwicklung kam zur Sprache.

Siegerprojekt aus Steffisburg

«Der Vorstand GGAB lud in einem freihändigen Verfahren acht Architektur- und Planungsbüros für die Projektentwicklung ein. Ein Auswahlgremium bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Genossenschaft, des Gewerbes, der Gemeinde und des Vorstandes GGAB bewertete die sechs eingegangenen Offerten nach vorgegebenen Kriterien», schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung.

Das Siegerprojekt von Fahrni Architekten AG, Steffisburg, wurde an der GV vorgestellt. Die GV stimmte dem Antrag, die Projektentwicklung für 32’000 Franken an Fahrni Architekten AG, Steffisburg, zu vergeben, einstimmig zu. Das Projektentwicklungsverfahren wird ein bis eineinhalb Jahre dauern. Mit Bezug der Wohnungen kann 2022 gerechnet werden. Präsident Hans Jaun informierte, dass aktuell 66 Genossenschaftsmitglieder insgesamt 604 Anteile halten, das Genossenschaftskapital beträgt 151’000 Franken.

BEATENBERG 6. MAI 2019 aus der Jungfrauzeitung

Dorfmitte, Wärmeverbund und Ortsplanung im Fokus

Der Gemeinderat und die Verwaltung haben die Ziele für die kommenden Jahre festgelegt. Dazu gehören unter anderem auch das Mehrzweckgebäude Wydi sowie das touristisch attraktive Angebot mit Restaurants und Unterkünften.

Der Beatenberger Gemeindepräsident Roland Noirjean bietet neu Sprechstunden für Einwohnerinnen und Einwohner an.

Der Beatenberger Gemeindepräsident Roland Noirjean bietet neu Sprechstunden für Einwohnerinnen und Einwohner an.Foto: Yves Brechbühler

Roland Noirjean, Gemeindepräsident Beatenberg, befindet sich über 100 Tage im neuen Amt. «Wir haben uns bereits mit vielen wichtigen Dingen beschäftigen können. Wir haben bestmöglich versucht, die Interessen der ganzen Gemeinde zu vertreten, was uns hoffentlich bisher gelungen ist», wie Noirjean in einer Mitteilung an die Einwohnerinnen und Einwohner schreibt. Neu biete der Präsident Sprechstunden an: So können die Gemeindemitglieder einen Termin vereinbaren, um Anliegen anzubringen.

Der Gemeinderat habe zudem von der Messstatistik des Jahres 2018 der Kantonspolizei Bern auf dem Gemeindegebiet Beatenberg Kenntnis genommen. Es wurden bei insgesamt 1317 Fahrzeugen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt, wobei 30 Ordnungsbussen und zwei Anzeigen verhängt wurden.

Informationsveranstaltung für Senioren

Am Mittwoch, 15. Mai, um 14.00 Uhr im Kongress-Saal Beatenberg findet die nächste Informationsveranstaltung 60plus statt. Die Veranstaltung wird seit einigen Jahren durchgeführt und wird dieses Jahr in einem ähnlichen Rahmen stattfinden. Das diesjährige Thema lautet: «gsund läbe u gsund ässe». Genauere Angaben folgen mittels Flugblatt in jede Haushaltung, so die Mitteilung.

Der Schalter der Gemeindeverwaltung bleibt an Auffahrt – am Donnerstag, 30. Mai – und zusätzlich am Freitag, 31. Mai, geschlossen. Anschliessend gelten wieder die normalen Schalteröffnungszeiten.

Leitbild und Ziele

Mitte März 2019 trafen sich Gemeinderat und Verwaltungskader zur jährlichen Klausurtagung. Diese fand in den Räumen des SBT in Beatenberg statt. Viele Teilnehmende waren das erste Mal in diesem geschichtsträchtigen Haus, das vom Leiter Tobias Girsberger kurz vorgestellt wurde, wie die Gemeinde mitteilt. Da viele Gemeinderäte neu sind, sei es darum gegangen, sich ein gewisses Basiswissen anzueignen. Themen wie Organisation einer Gemeinde, die verschiedenen Rollen, das Kollegialitätsprinzip, der Finanzhaushalt und vieles mehr kamen zur Sprache.

Ueli Seewer und Mirjam Strecker von Recht und Governance in Bern führten durch den Tag. Die Ziele waren klar: bessere Kenntnisse der Behördentätigkeit und Klärungen von übergeordneten Zielen. Daraus wurden das Leitbild und die Legislaturziele festgelegt, dies in einer eigens dafür anberaumten Sitzung. Beides kann im Internet heruntergeladen werden – unter www.beatenberg.ch, Gemeinde/Behörde. Als grosse Steine sehe der Gemeinderat und das Verwaltungskader die Dorfmitte mit den Hotelruinen, den Wärmeverbund, das Mehrzweckgebäude Wydi, das touristisch attraktive Angebot mit Restaurants und Unterkünften und die Ortsplanung in Sundlauenen.

Jubiläen

Am 11. August findet die alljährliche und traditionelle Bode-Chilbi auf der Bodenalp zum 50. Mal statt. Zum Jubiläum veranstaltet der Jodlerklub Beatenberg am 9. August zusätzlich eine Jodlernacht. Der Gemeinderat hat beschlossen, für diesen Anlass ein Unterstützungsbeitrag von 900 Franken für die Gage der Bärgjodler Entlebuch zu gewähren.

Im Frühling 2020 feiert der Viehzuchtverein Habkern II sein 75-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wird am 2. Mai 2020 eine Jubiläumsschau organisiert. Der Gemeinderat spendet dazu eine halbe Treichel im Wert von 490 Franken.

Übergabe der Bürgerbriefe

Von 2002 bis 2012 wurden die Jungbürgerinnen und Jungbürger zusammen mit den Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger jeweils zu einem Nachtessen in einem Restaurant in Beatenberg eingeladen und zugleich wurden ihnen die Bürgerbriefe überreicht. Seit 2013 werden die Jungbürgerinnen und Jungbürger an der Gemeindeversammlung im Juni begrüsst – dann werden die Bürgerbriefe übergeben – und zu einem späteren Zeitpunkt zu einem Nachtessen oder Event eingeladen.

In den letzten Jahren kam es vor, dass mangels Interesse keine Jungbürgerfeier stattfand. Aus diesem Grund habe sich der Gemeinderat dazu Überlegungen gemacht, so die Mitteilung. Neu werden die Bürgerbriefe anlässlich der 1.-August-Feier in Beatenberg durch die Ressortvorstehende Kultur und Bildung überreicht. Dazu wird wie gewohnt die Bundes- und Kantonsverfassung abgegeben. Zusätzlich werden den anwesenden Jungbürgerinnen und Jungbürgern Gutscheine für die Festwirtschaft am Dorffest und ein Geschenk übergeben.

Belebung Ortskern Spirenwald

Aufgrund eines letztjährigen Berichts zur Beurteilung der Hotelzonen Beatenberg der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit aus Zürich wurde empfohlen, angesichts der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus in Beatenberg, eine Tourismusstrategie auszuarbeiten, wie die Gemeinde mitteilt.

In den Legislatur- und Jahreszielen 2019 bis 2022 wurde nun unter dem Ressort Präsidiales aufgenommen, dass sich der Gemeindepräsident für die Erhaltung und Entwicklung – dem Ausbilden und Stärken – aller Dorfteile, insbesondere Dorfzentrum, einsetzt. Deshalb wurde eine Offerte der IC Infraconsult AG aus Bern für den Prozess zur Belebung des Ortskerns Spirenwald eingeholt. Zur Erreichung der Ziele schlägt die IC Infraconsult AG ein Vorgehen in drei Phasen vor. Der IC Infraconsult AG wurde der Auftrag für die Phase eins erteilt, um den Gemeinderat anlässlich eines Workshops zu moderieren und zu begleiten.

Gemeindestrasse Fitzligraben-Schönegg

Mit dem Strassenausbau Fitzligraben-Schönegg ist zusätzlich ein Neubau eines privaten Park- und Umschlagplatzes beim Hotel Schönegg geplant, um die Parksituation und das Ein- und Aussteigen der Gäste in den Bus beim Hotel Schönegg zu verbessern. Diese Lösung kommt nun nicht zu Stande, da die Eigentümer vom Hotel Schönegg den Verpflichtungen bezüglich dem gleichzeitigem Ausbau ihres privaten Parkplatzes nicht nachkommen, wie der Gemeinderat mitteilt.

Deshalb wird das Bauvorhaben Strassenbau zweite Etappe Gemeindestrasse Fitzligraben-Schönegg ohne Neubau privater Park- und Umschlagplatz Hotel Schönegg umgesetzt. Der Baustart ist für den Anfang des kommenden Sommers geplant und wird durch die Bauleitung zu gegebener Zeit öffentlich mitgeteilt.

Änderung der Verordnung über den Finanz- und Lastenausgleich

Der Verband Bernische Gemeinden hat über die geplante Anpassung der Verordnung über den Finanz- und Lastenausgleich (Filav) informiert. Eine im Grossen Rat des Kantons Bern überwiesene Planungserklärung Saxer will die Mindestausstattung – ein Bestandteil des Finanz- und Lastenausgleichs – deutlich senken.

Die Vernehmlassung zur Verordnungsänderung dauert bis am 17. Mai. Der Gemeinderat hat beschlossen, sich im Rahmen der Vernehmlassung gegen die geplante Änderung der Filav mit Senkung der Mindestausstattung von 86 auf 84 auszusprechen, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Verkauf Land Höhe mit Anteil Scheune

Im Jahr 2016 beschloss der Gemeinderat, die Abparzellierung des Wohnhauses Höhe vom restlichen Landwirtschaftsland auf dieser Parzelle in die Wege zu leiten. Der Gemeinderat beschloss daraufhin im Februar 2017 dem Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli das Gesuch, um Genehmigung der Abparzellierung zu stellen.

Das Regierungsstatthalteramt hat die Gemeinde im Juni 2017 ermächtigt, das Wohnhaus Höhe 408A nebst Umschwung vom restlichen Landwirtschaftsland abzuparzellieren. Im Januar 2018 genehmigte der Gemeinderat die öffentliche Urkunde zur Parzellierung und diese wurde im März durch die Gemeinde unterzeichnet. Da die Gemeinde für das abparzellierte Land «Höhe» mit einer Fläche von 3474 Quadratmetern und einem Anteil an der Scheune mit Gebäudenummer 432 keine Verwendung mehr hat, beschloss der Gemeinderat in seiner Kompetenz im Herbst 2018, das Land inklusive Anteil Scheune an Christian Bühlmann, langjähriger Pächter des Landes, nach Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht zu verkaufen, da er das Vorkaufsrecht hat, so die Mitteilung weiter. Anschliessend wurde der Entwurf Kaufvertrag durch den Gemeinderat genehmigt. Aufgrund einer Beschwerde hat sich die Unterzeichnung des Vertrages verzögert. Der Verkauf kann nun aber vollzogen und der Vertrag unterzeichnet werden, da die Beschwerde durch das Regierungsstatthalteramt abgewiesen wurde.

BEATENBERG 20. APRIL 2019 aus der Jungfrauzeitung

Gedankenaustausch und Höhlenrundgang

Informieren, vernetzen, geniessen. Jährlich im Frühling laden die Ausflugsziele Niesen, Stockhorn, und Niederhorn, die BLS Schifffahrt und die St. Beatus-Höhlen sowie Thun-Thunersee Tourismus zum gemeinsamen Saisonstart ein. Am 11. April wurden rund 85 Mitarbeitende bei den St. Beatus-Höhlen über die touristischen Neuigkeiten informiert und auf die Sommersaison vorbereitet.

Anlässlich des Sommer-Saisonstarts rund um den Thunersee luden die Leistungsträger ihre Mitarbeiter dazu ein, die neue Höhlenbeleuchtung in den St. Beatus-Höhlen zu begutachten.

Anlässlich des Sommer-Saisonstarts rund um den Thunersee luden die Leistungsträger ihre Mitarbeiter dazu ein, die neue Höhlenbeleuchtung in den St. Beatus-Höhlen zu begutachten.Foto: Thun-Thunersee Tourismus

Damit die Mitarbeitenden von regionalen Hotels und touristischen Leistungsträgern gut informiert in die neue Saison starten können, findet jeweils zum Saisonbeginn der Start-up Event Thunersee statt. Dies schreibt Thun-Thunersee Tourismus in einer Mitteilung. Organisiert wird der beliebte Anlass jährlich vom Werbepool-Thunersee. Der Werbepool-Thunersee ist die Marketingkooperation der Niesenbahn, Stockhornbahn, Niederhornbahn, BLS Schifffahrt, St. Beatushöhlen-Genossenschaft und Thun-Thunersee Tourismus. Mit dem Event wird den Touristikerinnen und Touristikern die Möglichkeit geboten, sich in lockerer Atmosphäre über Bestehendes und Neues in der Destination zu informieren. Zusätzlich präsentieren die Werbepool-Partner den Teilnehmenden die neuen Angebote und Highlights der kommenden Saison. Weiter gilt der Start-up Event als attraktive Plattform für Networking-Gespräche und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Leistungspartnern.

Der diesjährige Start-up Event fand vergangene Woche bei den St. Beatus-Höhlen statt. «Nach den spannenden Informationen der Organisatoren erwartete die Teilnehmenden ein reichhaltiger Apéro mit atemberaubendem Ausblick auf den tiefblauen Thunersee und die umliegende Bergwelt», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der Aperitif bot die Gelegenheit zu einem wertvollen Gedankenaustausch und angeregten Gesprächen. Ganz exklusiv konnten die Anwesenden ausserdem die neue Höhlenbeleuchtung mit den faszinierenden Lichtinszenierungen auf einem geführten Höhlenrundgang bestaunen. Die Werbepool-Partner und Thun-Thunersee Tourismus freuen sich auf eine erfolgreiche Saison.

BEATENBERG 8. APRIL 2019 aus der Jungfrauzeitung

Gemeinderat richtet Kulturfonds ein

Nach einer eingegangenen Spende von 50’000 Franken beschloss die Exekutive, das Geld für Anlässe, Projekte und Aktivitäten von einheimischen Kulturschaffenden einzusetzen. Zudem plant der Rat die Sanierung der Birchistrasse.

Hanna Dalcher-Gafner aus Zürich überwies Ende des letzten Jahres der Gemeinde Beatenberg eine Spende von 50’000 Franken. Die Spende erfolgte im Gedenken an ihre Familie beziehungsweise an ihren verstorbenen Bruder, mit dem sie oft in Beatenberg war. Dies schreibt die Gemeinde in einer Mitteilung. «Frau Dalcher überlässt den Verwendungszweck ihrer Spende der Gemeinde. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, mit der Spende einen Kulturfonds einzurichten.» Die Fondsgelder werden für kulturelle Anlässe, Projekte und Aktivitäten von einheimischen Kulturschaffenden und -anbietern von Beatenberg vergeben, die diese im Gemeindegebiet von Beatenberg durchführen.

Für mehrere Sparten werden Fondsgelder als Unterstützungsbeitrag mittels schriftlichem Gesuch gewährt: Musik, Theater, Tanz, bildende und angewandte Kunst, Performance, Literatur, Film, neue Medien und soziokulturelle Animationen. Das entsprechende Gesuchsformular um einen Unterstützungsbeitrag aus dem Kulturfonds kann bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden oder direkt auf der Website der Gemeinde heruntergeladen werden. Zum Kulturfonds hat der Gemeinderat am 11. März die Neufassung der Verordnung zum Kulturfonds genehmigt. Sie tritt per 1. April 2019 in Kraft. Die Neufassung könne auf der Gemeindeverwaltung Beatenberg eingesehen werden oder gegen eine Gebühr bezogen werden. Zusätzlich ist die Neufassung auf der Website der Gemeinde aufgeschaltet. Gegen den Erlass der Neufassung könne innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation beim Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli Beschwerde eingereicht werden.

Jubiläum und Ingenieurauftrag

Am 11. und 12. Mai feiert die Jugendmusik Unterseen ihr 75-Jahre-Jubiläum in der Mehrzweckhalle Ringgenberg. Der Gemeinderat hat beschlossen, für diesen Anlass ein Sponsoring von 500 Franken zu gewähren.

Im Investitionsprogramm 2019 bis 2023 ist das Projekt Sanierung Birchistrasse mit Gesamtkosten von 700’000 Franken geplant. Da die gesamten und definitiven Projektkosten noch nicht bekannt sind, ist teilweise der Kredit durch den Gemeinderat freizugeben. Die Gesamtkosten liegen in der Kompetenz der Gemeindeversammlung. Für die Ingenieurarbeiten wurden zwei Offerten eingeholt. Der Ingenieurauftrag wurde auf Antrag der Tiefbaukommission an das Ingenieurbüro Urs Zimmermann GmbH aus Beatenberg vergeben und der dazu nötige Kredit freigegeben, so die Mitteilung.

Tageskarte und Geschwindigkeitsbegrenzung

Das ab 2019 eingeführte Sonderangebot wird ab sofort erweitert. Nicht verkaufte Tageskarten von Montag bis Freitag werden weiterhin am Tag ihrer Gültigkeit während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung für 25 Franken verkauft. Neu gilt das Angebot auch für nicht verkaufte Tageskarten für Samstag und Sonntag. Die Tageskarte vom Samstag und/oder Sonntag kann jeweils am vorangehenden Freitag ab 11.00 bis 11.30 Uhr für 25 Franken am Schalter der Gemeindeverwaltung gekauft werden – dies gilt nur für Personen mit Wohnsitz in der Gemeinde Beatenberg. Bei online oder telefonischen Reservationen gilt jedoch nach wie vor der normale Preis von 50 Franken.

Bürgerinnen und Bürger reichten das Gesuch um Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometern pro Stunde auf der Waldeggstrasse, Abschnitt Hotel Restaurant Regina bis Lauenen ein. Die Temporeduktion von «Generell 50» auf 30 Kilometer pro Stunde bezweckt vor allem die Sicherheit der Schulkinder und die Aufwertung der Wohn- und Lebensqualität der Familien und Anwohner. Der Gemeinderat hat das Gesuch als Petition entgegengenommen. Als vorberatende Behörde für den Gemeinderat wird die Sicherheitskommission die Petition prüfen und dem Gemeinderat einen Antrag stellen.

Im Namen des Gemeinderates, Kirchgemeinderates und des Frauenvereins Beatenberg wurde im vergangenen September 2018 zugunsten der Pro Senectute die Herbstsammlung durchgeführt. Insgesamt wurde ein Betrag von 2485 Franken – im Vorjahr waren es 2330 Franken – einbezahlt. «Die Pro Senectute, Region Interlaken, bedankt sich bei der Bevölkerung für die wertvolle Unterstützung und hofft auch in diesem Jahr auf ihre Mithilfe», so die Mitteilung aus dem Gemeinderat Beatenberg.

BEATENBERG 16. MÄRZ 2019 aus der Jungfrauzeitung

Neue Höhlenbeleuchtung und Lichtinszenierung eingeweiht

Ab diesem Wochenende sind die Beatushöhlen nach der Winterpause erstmals wieder geöffnet. Bereits im Vorfeld der offiziellen Eröffnung durften geladene Gäste auf die Neuerung des Freizeitangebots blicken. Dieses soll die Atmosphäre in den Höhlen noch besonderer machen.

Michael Rupp, Geschäftsführer Beatushöhlen-Genossenschaft, Daniel Sulzer, Direktor Tourismus Organisation Interlaken, und Michael Lüthi, Präsident Verwaltung Beatushöhlen-Genossenschaft (vlnr), weihten die neue Höhlenbeleuchtung und die Lichtinszenierung in den Beatushöhlen ein.

Michael Rupp, Geschäftsführer Beatushöhlen-Genossenschaft, Daniel Sulzer, Direktor Tourismus Organisation Interlaken, und Michael Lüthi, Präsident Verwaltung Beatushöhlen-Genossenschaft (vlnr), weihten die neue Höhlenbeleuchtung und die Lichtinszenierung in den Beatushöhlen ein.Fotos: Beatushöhlen-Genossenschaft

Die rund viermonatige Winterpause nutzen die Verantwortlichen der Beatushöhlen auch in diesem Jahr dazu, um das bestehende Höhlenerlebnis noch attraktiver zu gestalten. In den vergangenen Jahren wurden sukzessive die Anlagen rund um die Höhlen saniert und modernisiert – so wurde die Parkanlage attraktiviert, das Höhlenmuseum im Waldhaus und der Spielplatz aufgewertet sowie die Restauration auf ein höheres Niveau gehoben.

Neuartiges Raumgefühl

Nun wurde in dieser Winterpause gemäss einer Mitteilung die gesamte Elektrik sowie eine von Grund auf neue und innovative Höhlenbeleuchtung und Lichtinszenierung in den St.-Beatushöhlen installiert. So wird auch in Zukunft den Gästen ein einmaliges und eindrückliches Naturerlebnis mit einer zeitgemässen Infrastruktur angeboten. Dieses Highlight wurde gebührend mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Tourismus an der VIP-Eröffnung eingeweiht. Die gut 70 geladenen Gäste kamen in den exklusiven Genuss, die «neue» Höhle vor dem offiziellen Saisonstart am heutigen Samstag in Augenschein zu nehmen.

Die neue Beleuchtung soll das Gefühl für den Raum noch besonderer machen.

Die neue Beleuchtung soll das Gefühl für den Raum noch besonderer machen.

«Die neue Höhlenbeleuchtung ist richtungsweisend und erfüllt die Erwartungen der multikulturellen Gästestruktur. Dank der soliden finanziellen Basis konnte die Investition von rund 0,6 Millionen Franken aus eigenen Mitteln realisiert werden», heisst es in der Mitteilung. Die indirekte Wegbeleuchtung gewähre ein neuartiges Gefühl für den Raum, diskrete LED-Spots würden die Objekte noch wirkungsvoller in Szene setzen und dazu werde der Bach dank Unterwasserlichtern ein wichtiger Bestandteil des Naturschauspiels.

Vergünstigung am Eröffnungswochenende

Am diesem Eröffnungswochenende vom 16. und 17. März profitieren zudem gemäss den Verantwortlichen alle Berner Oberländerinnen und Berner Oberländer von einer 50-Prozent-Vergünstigung auf einen Höhleneintritt inklusive Höhlenmuseum. «Ein grosser Anreiz und ein echtes Muss für alle Einheimischen, welche schon länger nicht mehr in den St.-Beatushöhlen waren», ist man sich bei den Beatushöhlen einig.

Am ersten Eröffnungswochenende profitieren alle Berner Oberländerinnen und Berner Oberländer von 50 Prozent Rabatt.

Am ersten Eröffnungswochenende profitieren alle Berner Oberländerinnen und Berner Oberländer von 50 Prozent Rabatt.

Die im letzten Jahr eingeführte La Tavolata mit langen Tischen voller köstlich duftender Töpfe und Platten sowie der Musikbegleitung durch den Cantautore Roberto Brigante hat sich nach kurzer Zeit zum erfolgreichen Event etabliert. «Dieses Jahr setzt das Team der St.-Beatushöhlen mit dem exklusiven Candle Light Höhlenraclette noch einen drauf – den Rucksack und das kerzenbetriebene Racletteöfeli nehmen die Geniesser nach dem Genuss in der Höhle als Erinnerung mit nach Hause», wird in der Mitteilung weiter informiert. Sämtliche Angebote seien sowohl individuell buchbar, können für Gruppen, aber auch während des ganzen Jahres flexibel gebucht werden.

BEATENBERG 22. FEBRUAR 2019 aus der Jungfrauzeitung vom 22.2.2019

Kommissionswahlen und Ressortverteilung

Eine Reihe von Wahlen und Ressortverteilungen hat der Gemeinderat Beatenberg vorgenommen. So sind in den Abstimmungs- und Wahlausschuss 2019 Roland Noirjean als Präsident, Adrian Deuschle als Vizepräsident und in den Ausschuss Monika Feuz, Peter Gafner, Brigitta Oberholzer, Alexandra Rohrer, Peter Urfer, und Ramon Zürcher gewählt worden.

Vizegemeinde- und Vizegemeinderatspräsident

Als neuer Vizegemeinde- und Vizegemeinderatspräsident in einer Person für die Amtsdauer vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022 wurde Fritz Gimmel aus der Ratsmitte gewählt.

Ressortverteilung

Der neu gewählte Gemeinderat hat an seiner ersten Sitzung gemäss Artikel 23 Organisationsverordnung die Ressorts zugewiesen.

Präsidiales/Finanzen/Liegenschaften übernimmt Roland Noirjean, Kultur/Ver- und Entsorgung geht an Fritz Gimmel, Sicherheit an Adrian Deuschle, Tiefbau bekommt Heinz Feuz, Tourismus/Wirtschaft Urs Grossniklaus, Bildung/Soziales geht an Andrea Oppliger und Planung/Baurecht an Werner Schmocker.

Neues Datum Informationsveranstaltung 60+

Aufgrund einer Terminverschiebung findet die Informationsveranstaltung 60+ neu am 15. Mai um 14.00 Uhr im Kongress-Saal Beatenberg statt. Genauere Angaben folgen Anfang Mai mittels Flugblatt in jede Haushaltung.

Kommissionswahlen

Der neu gewählte Gemeinderat hat an seiner ersten Sitzung die Mitglieder der Sicherheitskommission, Tiefbaukommission und Kommission Ver- und Entsorgung für die Amtsdauer vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2022 gewählt.

BEATENBERG21. FEBRUAR 2019

Revision Gefahrenkarte Sundlauenen

Im September 2018 wurde den Firmen geo7 AG und Impuls AG der Auftrag für die Revision der Gefahrenkarte Sundlauenen erteilt, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt. Bei der Startsitzung im November 2018 wurde festgestellt, dass aufgrund von Kompatibilitätsproblemen die Wasserprozesse von Thunersee, Plattegräbli, Bättrichgrabe und Marchgrabe ins neue Datenmodell überführt werden müssen. Ansonsten wäre die Gefahrenkarte aufgrund von Überlagerungen unvollständig. Zudem soll aufgrund der letztjährigen Ereignisse der Prozess Sturz auf der rechten Seite des Sundgrabens neu beurteilt werden. Diese beiden Zusatzleistungen waren in der vorangehenden Offerte nicht enthalten. Der Gemeinderat hat deshalb einen Nachkredit über 23’532 Franken genehmigt.

Beitrag an Gemeinde Sigriswil für Grönstrasse

Aufgrund des Gemeinschaftsvertrags betreffend Grönstrasse aus dem Jahr 1993 beteiligt sich die Gemeinde Beatenberg mit 20 Prozent an den Kosten für Unterhalt sowie Ausbau- und Sanierungsarbeiten der Grönstrasse. Im Januar 2018 ereignete sich der Sturm «Burglind» und hat grosse Schäden wie umgestürzte Bäume, Verschüttung der Strasse durch Steine und Blöcke verursacht. Demzufolge waren die Kosten 2018 viel höher als ursprünglich angenommen. Der Gemeinderat hat deshalb einen Nachkredit von 18’245 Franken gesprochen.

Circus Gasser-Olympia, Gelterkinden

Der Circus Gasser-Olympia fragte um eine Gastspielbewilligung auf dem Parkplatz Waldegg an. Der Gemeinderat steht dem Gesuch positiv gegenüber und erteilte die Bewilligung für die zweite Hälfte des Julis.

BEATENBERG 13. FEBRUAR 2019 aus Jungfrauzeitung vom 13.2.2019

Aebischer, Schmocker und Lüthi holen Tagessieg

Bei wunderschönem Winterwetter und optimalen Schneeverhältnissen ging am Hohwald das Skirennen der Schule über die Bühne. Die Schnellsten wurden mit Wanderpreisen und Medaillen ausgezeichnet. Alle Teilnehmenden erhielten einen Preis.

Bei strahlendem Sonnenschein massen sich die Schülerinnen und Schüler am Hohwald.

Bei strahlendem Sonnenschein massen sich die Schülerinnen und Schüler am Hohwald.Fotos: Verena Moser

Teamwork war gefragt vor dem Start zum Rennen der Schule Beatenberg: Die Angestellten des Skilifts Hohwald hatten eine super Piste präpariert, Thomas Tschopp, Leiter der Skischule, Eltern und Lehrpersonen steckten den Riesenslalomlauf aus und installierten die Zeitmessung. Und schon konnten um 11.00 Uhr die Vorfahrer des Kindergartens ihren Lauf absolvieren.

Anschliessend starteten die Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur neunten Klasse, zuerst die Snowboarder, dann die Skifahrer. Alle absolvierten zwei Läufe. Angefeuert und unterstützt wurden alle von Eltern mit Trycheln und lautstarken Hopp-Hopp-Rufen. Die Stimmung am Pistenrand war so gut wie bei den Grossen. Die Piste war bis zum Schluss in hervorragenden Zustand. Das Rennen konnte unfallfrei durchgeführt werden.

Die Schnellsten erhielten eine Medaille – für die Tagesbesten gab es zudem einen Wanderpreis.

Die Schnellsten erhielten eine Medaille – für die Tagesbesten gab es zudem einen Wanderpreis.

Am frühen Abend trafen sich alle im Kongress-Saal zu Rangverkündigung und Preisverteilung. Dank der vielen Spenden aus der Bevölkerung durften alle einen schönen Preis aussuchen: Skistöcke, Pullover, Jacken, Farb- und Schreibstifte, Schlitten, Rutscher, Fussbälle, flauschige Decken, Taschenlampen und vieles mehr gab es zur Wahl. Die Schnellsten aller Kategorien erhielten Medaillen, und für die Tagesbestzeiten gab es Wanderpreise.

Auszug aus der Rangliste
Tagesbestzeiten

Snowboard: Jamie Aebischer (7. Klasse), Ski Mädchen: Noemi Schmocker (5. Klasse), Ski Knaben: Matteo Lüthi (7. Klassen).

Snowboard

1. Jamie Aebischer, 2. Luiz Cordeiro, 3. Colin Schmocker

Ski

1. bis 3. Klasse Mädchen: 1. Lea Aebersold, 2. Noelia Jaun, 3. Leonie Schmocker; 1. bis 3. Klasse Knaben: 1. Björn Gafner, 2. Jaran Tschopp, 3. Jan Schmocker; 4. bis 6. Klasse Mädchen: 1. Noemi Schmocker, 2. Ramona Wyss, 3. Grace Kulendran; 4. bis 6. Klasse Knaben: 1. Ruben Wich, 2. Simon Aebersold, 3. Benaja Rychen; 7. bis 9. Klasse Mädchen: 1. Nina Feuz, 2. Alessia Suter, 3. Femke Bruijstens; 7. bis 9. Klasse Knaben: 1. Matteo Lüthi, 2. Luiz Cordeiro, 3. Colin Schmocker.

Die komplette Rangliste ist unter www.schule-beatenberg.ch abrufbar.

JODLERKLUB BEATENBERG 11. FEBRUAR 2019 Jungfrauzeitung vom 11.2.2019

Gemütlicher Jahresrückblick

20 Jodlerinnen und Jodler und fünf Ehrenmitglieder fanden sich im Gasthaus Riedboden ein, um das Jodlerjahr 2018 Revue passieren zu lassen. Präsident Ueli Schmocker konnte mit Freuden auf ein abwechslungsreiches und gelungenes Jahr zurückschauen. Höhepunkte waren unter anderem diverse Auftritte in der Ferne, die zweitägige Jodlerreise auf die Bättenalp im Juli und eine bei herrlichem Wetter durchgeführte Bodechilbi im August.

Kassier Kurt Jaun war insbesondere mit dem Resultat der Bodechilbi sehr zufrieden, konnte doch die erfolgreichste Rechnung seit dem Jahr 1996 präsentiert werden. Dirigent Daniel Zobrist verdankte den Mitgliedern die fleissigen Übungsbesuche, mit einem Durchschnittswert von 85 Prozent war auch der musikalische Leiter zufrieden mit dem vergangenen Vereinsjahr.

Apropos Dirigent, eine erstaunliche Zahl sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Mit Hans Rubin (16 Jahre), Werner Tschopp (21 Jahre), Markus Jaun (13 Jahre) und Daniel Zobrist (fünf Jahre) sassen Dirigenten beisammen, welche den Jodlerklub insgesamt stolze 55 Jahre leiteten und im 2018 immer noch aktive Sänger waren.

Erwähnter Werner Tschopp wurde für eine weitere ausserordentliche Leistung mit einer Urkunde geehrt. Er trat im Jahr 1958 dem Jodlerklub bei und ist nunmehr seit 60 Jahren als Klubmitglied aktiv. Alle Jodlerkameraden hören Immer wieder gerne zu, wenn Werner humorvoll Episoden aus früheren Jahren zum Besten gibt. Einen Wechsel gab es im Vorstand: Ueli Schmocker führte den Klub während sechs Jahren engagiert und zuverlässig. An seiner Stelle wurde das langjährige Mitglied Daniel Jaun mit viel Applaus als neuer Präsident gewählt.

Im Jodlerjahr 2019 werden diverse Höhepunkte stattfinden. Unter anderem wird am Bernisch Kantonalen Jodlerfest in Brienz der «Bränderli Jutz» von Adolf Stähli dargeboten und im August kann das 50-Jahr-Jubiläum der Bodechilbi begangen werden. Für die Jubiläumsjodlernacht vom Freitag, 9. August, wurden diverse namhafte Formationen verpflichtet, welche im Festzelt auf der «Bodealp» für volkstümliche Stimmung sorgen.

Im Anschluss an die Versammlung konnten die Jodler ein Nachtessen geniessen, und das vergangene Vereinsjahr wurde bis zum frühen Morgen mit vielen Liedern und Jutzen gebührend verabschiedet.

BEATENBERG/ZÜRICH/BASEL30. JANUAR 2019 aus der Jungfrauzeitung vom 30.1.2019

Dorint startet mit neuer Struktur ins Jahr 2019

Im ersten Quartal 2019 wird Rob Bruijstens Regionaldirektor aller drei Dorint Hotels in der Schweiz. Björn Achstaller koordiniert künftig als Cluster General Manager die Häuser Dorint Airport-Hotel Zürich und Dorint an der Messe Basel. Bereits seit Ende des vergangenen Jahres verantwortet der Vertriebs- und Marketingfachmann Christian Gottstein den Vertrieb des Dorint an der Messe Basel.

Rob Bruijstens wird Regionaldirektor der Dorint Hotels in Beatenberg, Zürich und Basel.

Rob Bruijstens wird Regionaldirektor der Dorint Hotels in Beatenberg, Zürich und Basel.Fotos: Dorint Hotels & Resorts

Der Akquise-Experte Christian Gottstein sammelte über viele Jahre Erfahrung mit den Themen Vertrieb und Marketing in der Hotellerie, wie Dorint Hotels & Resorts in einer Mitteilung schreiben. Die Hotelkette betreibt drei Häuser in Beatenberg, Zürich und Basel. Der gebürtige Freiburger Gottstein zeichnete zuletzt als Director of Sales im Gaia Hotel in Basel unter anderem für die Koordination der internationalen Sales-Aufgaben verantwortlich. Seit Ende 2018 unterstützt er mit seinem Know-how das Team des Dorint An der Messe Basel.

Christian Gottsteins Ernennung erfolgt parallel zur Neustrukturierung der Regionaldirektion in der Schweiz, innerhalb derer Rob Bruijstens, langjähriger General Manager des Dorint Blüemlisalp Beatenberg/Interlaken, die Dorint Hotels in der Schweiz ab Februar 2019 als Regionaldirektor offiziell repräsentieren und federführend leiten wird. Gleichzeitig übernimmt Björn Achstaller, seit Sommer 2018 Direktor des Dorint Airport-Hotel Zürich, die Aufgabe des Cluster General Managers für sein Haus sowie für das Dorint An der Messe Basel.

Björn Achstaller koordiniert als Cluster General Manager die Häuser in Zürich und Basel.

Björn Achstaller koordiniert als Cluster General Manager die Häuser in Zürich und Basel.

Christian Gottstein übernahm Ende 2018 das Dorint in Basel.

Christian Gottstein übernahm Ende 2018 das Dorint in Basel.

«Synergien zusammenführen»

«Mit der neuen Struktur – unter anderem der Einrichtung des Clusters, das Björn Achstaller betreuen wird – sind wir in der Schweiz noch besser aufgestellt und können das bisher Geleistete erfolgreich fortführen und ausbauen», so Rob Bruijstens. «Wir freuen uns auf neue Aufgaben, die wir im Jahr 2019 mit vollem Elan angehen.»

«In ihren neuen Positionen werden Rob Bruijstens und Björn Achstaller die Synergien der Häuser weiter zusammenführen, um den Workflow der Teams zu optimieren», so Karl-Heinz Pawlizki, CEO der Dorint GmbH. «Dank ihrer langjährigen Erfahrung und grossartigen Kenntnis der Region können sie unseren Gästen ein noch besseres Aufenthaltserlebnis garantieren.»

BEATENBERG 28. JANUAR 2019 aus der Hungfrauzeitung vom 28.1.2019

Fels bedroht Kantonsstrasse

Zwischen der Einfahrt zum Steinbruch Balmholz und den Beatushöhlen wurde eine instabile Felspartie entdeckt, welche bis zu einer Höhe von acht Metern über der Fahrbahn aufragt. «Bei einem Abbruch der Felsen wären Personen und Fahrzeuge auf der Kantonsstrasse und im Werk Balmholz gefährdet, und die Fahrbahn könnte grossen Schaden nehmen», schreibt die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion in einer aktuellen Mitteilung von heute Montag. Der instabile Felsturm soll kontrolliert abgebaut werden. Dazu ist eine Totalsperrung des betreffenden Strassenabschnittes notwendig. Zum Schutz des Werks Balmholz vor herabstürzenden Steinen sind Installationen im Strassenbereich nötig, und die Fahrbahn wird mit einer Schicht Kies eingedeckt, damit sie keinen Schaden nimmt.

Die Kantonsstrasse Thun-Interlaken ist im Raum Sundlauenen von Dienstag, 12. Februar, um 7.45 Uhr bis Mittwoch, 13. Februar, um 17.15 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Es gibt während des ganzen Zeitraums der Sperrung keine Durchfahrtsmöglichkeit, auch nicht in der Nacht. Für die STI-Linienbusse besteht während der Sperrung keine durchgehende Verbindung Thun-Interlaken. Ab Thun fahren die Busse nur bis Beatenbucht. Reisende mit Zielen zwischen Sundlauenen und Interlaken fahren via Interlaken. Für den Werkverkehr zum Balmholz ist die Zufahrt von der Beatenbucht her zu jeder Zeit möglich. Die Beatushöhlen sind von Sundlauenen aus erreichbar, heisst es abschliessend.

BEATENBERG 21. JANUAR 2019 aus der Jungfrauzeitung vom 21.1.2019

Eingeschränkte Betriebszeiten im Hallenbad wegen Kündigung

«Die Betriebsleiterin des Mehrzweckgebäudes Wydi, Hanna Eilert, hat per Ende Februar 2019 gekündigt», wie die Gemeinde Beatenberg in einer Mitteilung schreibt. Infolge der Kündigung und Krankheit der Betriebsleiterin sowie mangels Aushilfspersonal wird der Betrieb des Hallenbades reduziert. «Ab sofort ist das Hallenbad jeweils von Mittwoch bis Samstag geöffnet. Während der Sportwochen ist das Bad zusätzlich an den beiden Sonntagen, 17. und 24. Februar, geöffnet. Die Benützung der Turnhalle und des Kongress-Saals sind von der Reduktion der Öffnungszeiten nicht betroffen», heisst es seitens der Gemeinde weiter. Sobald die Stelle des Betriebsleiters oder der Betriebsleiterin neu besetzt ist, werden wieder die normalen Öffnungszeiten gelten, verspricht die Gemeinde abschliessend.

INSTITUT BEATENBERG2. JANUAR 2019

aus der Jungfrauzeitung vom 2.1.2019

Neuausrichtung für die Zukunft

Die Privatschule will auch in kommenden Jahren den Fokus auf eine Verbindung von Fachkompetenzen, Erziehung und Entwicklung in der schulischen Ausbildung setzen.

Das Institut Beatenberg will weiterhin herausragende schulische Bildung bieten.

Das Institut Beatenberg will weiterhin herausragende schulische Bildung bieten.Foto: Sarah Neuhaus

Nach dem Tod des Gesamtleiters und der Gründerfigur Andreas Müller im Dezember ist die Zukunft der über die Grenzen der Schweiz bekannten Modellschule auf dem Beatenberg schon länger geklärt. Der über 70-jährige Familienbetrieb wird von seinem Sohn, Sandro Müller, weitergeführt. «Genauso wie der Vater will dieser dafür sorgen, dass das Institut Beatenberg weiterhin prägend in der Schulentwicklung im In- und Ausland ist, vor allem aber ein Ort, an dem Lernende und Eltern Schule als einen Partner auf dem gemeinsamen Weg zum Erfolg erleben können», heisst es in einer Mitteilung der Schule.

Andreas Müller, einer der innovativen Köpfe in der schweizerischen Schulentwicklung, ist im Dezember nach kurzer Krankheit verstorben. Sein Vermächtnis, das Institut Beatenberg in seiner heutigen Form, leitet sein Sohn Sandro Müller schon seit dem Frühjahr des letzten Jahres. Er konnte sich im Verlauf seiner über vierzehnjährigen Tätigkeit, in den letzten sieben Jahren auch als Teil der Schulleitung, auf diese Verantwortung vorbereiten. Unterstützt wird er in der Leitung von Virgilio Crivelli, der ebenfalls schon seit 13 Jahren als Sozialpädagoge und Teil der Schulleitung für das Institut Beatenberg tätig ist.

Fit fürs Leben

Klar ist für beide, dass Andreas Müller mit seinem Innovationsdrang und auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse die ideale Grundlage für Bildungsinstitutionen im Allgemeinen, insbesondere jedoch für das Institut Beatenberg, geschaffen hat. Eine Schule, deren Selbstverständnis nicht von Stundenplänen, Jahrgangsklassen und einem Selektionsauftrag (Sekundar oder Real?) geprägt ist, sondern davon, was Menschen eigentlich brauchen, um fit fürs Leben zu sein. Gerade in einer Welt, die stets komplexer und schneller zu werden scheint. Eine Schule, in der es nicht ums Lehren und ums «Gehabt-Haben» gehen darf, sondern um die nachhaltige Entwicklung von Kompetenzen in einem System, das fördert, vor allem aber auch fordert. Denn Entwicklung, auch von Lernenden, braucht Herausforderung.

Der Blick nach vorn

Geprägt von der langjährigen Arbeit im Institut und ihrer Tätigkeit im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen für andere Schulen, so sehen sie beide denn auch die Aufgabe der Schule im Allgemeinen und insbesondere des Instituts Beatenberg. Fachkompetenzen, Erziehung und Entwicklung lassen sich heute nicht mehr trennen. Das Institut ist ein Ort, an dem Lernende aufgrund ihrer Leistung aufrichtig und ehrlich stolz auf sich sein können und in allen Belangen eben fit fürs Leben werden sollen. Es geht darum, gute Gewohnheiten aufzubauen. Sei es bei der Arbeit, beim Sport, beim Abwasch nach dem Abendessen, im Umgang mit Mitmenschen und vermehrt auch im Umgang mit Bildschirmmedien, der gerade für Heranwachsende immer herausfordernder wird. Der Umstand, dass das Institut Beatenberg eine Internatsschule ist, in der die Lernenden unter der Woche leben, unterstützt natürlich dieses Ziel.

Schonen schadet

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren wird auch in diesem Jahr der Bildungskongress des Instituts Beatenberg stattfinden. Sandro Müller und Virgilio Crivelli haben sich ganz bewusst dazu entschieden, gerade auch, weil es im letzten Buch von Andreas Müller genau darum geht, dass «Schonen schadet». Die Aufgabe als Schule ist es nicht, einen Wohlfühlrahmen für Lernende und Erwachsene zu gestalten, sondern uns selbst und unsere Lernenden zu fordern und uns verantwortlich zu fühlen für deren Entwicklung. So ist denn auch das Motto des diesjährigen Kongresses «Professionelle Einflussnahme auf Verhalten (und Entwicklung)». Der Kongress findet am 24. und 25. Mai dieses Jahres statt.

Alicia Keys verhilft Niederhorn zu Internet-Ruhm

aus der Jungfrauzeitung vom 4.1.2019

Die Soulsängerin teilte auf ihrer Facebook-Seite ein Video eines Deltaseglers, der zum Flug über den Thunersee ansetzt. Seither wurde der Clip weltweit millionenfach gesehen.von Isabelle Thommen

Im Herbst veröffentlichte Wolfgang Siess ein Video seines Delta-Flugs online – auf Facebook erfreute sich dieses grosser Beliebtheit.

Im Herbst veröffentlichte Wolfgang Siess ein Video seines Delta-Flugs online – auf Facebook erfreute sich dieses grosser Beliebtheit.Foto: Screenshot Facebook, Niederhornbahn

Sängerin Alicia Keys zeigt sich vom Delta-Video am Niederhorn inspiriert.

Sängerin Alicia Keys zeigt sich vom Delta-Video am Niederhorn inspiriert.Foto: Keystone, Georgios Kefalas

Über 17 Millionen Menschen sahen auf Facebook bereits den Flug von Wolfgang Siess über dem Thunersee. Dies berichtet die Zeitung «20 Minuten». Auf dem Video ist zu erkennen, wie Siess mit seinem Deltasegler von einer Schanze am Niederhorn in die Tiefe springt, um über den Wolken des Thunersees zu schweben. «Es ist einfach ein magischer Ort», kommentiert der Delta-Segler. Auch zahlreiche Internetnutzer reagieren auf den Clip «Beatenberg und das Niederhorn sind zwei der besten Orte, um loszufliegen» heisst es da etwa. «Genial» oder «das sieht fantastisch aus», schreiben andere.

Das grosse Echo kommt dabei nicht von ungefähr. Nachdem US-Star Alicia Keys das Video auf ihrer Facebook-Seite geteilt hatte, wurde es von Sänger Justin Timberlake kommentiert und dem britischen Stararchitekten Norman Forster ebenfalls geteilt. Soulsängerin Keys nimmt das Video dabei zum Anlass, eine Botschaft an ihre Fans zu senden: «Fliegt weiter, versucht weiter, träumt weiter … Glaubt daran, alles ist möglich … Das ist abgefahren!», schreibt sie auf ihrem Profil. Bei der Niederhornbahn zeigt man sich erfreut über die zahlreichen Klicks: «Unglaublich. Vielen Dank an Wolfgang Siess und die zufällig anwesende Kamerafrau für das virale Video», so das Unternehmen in einem Facebook-Post.